2016 war Jean-Philippe Gbamin vom RC Lens zum FSV Mainz 05 gewechselt und hatte vom Start weg einen Stammplatz inne. Vor allem in der abgelaufenen Saison glänzte der Ivorer auf der Sechs und ist aus dem Defensivverbund eigentlich nicht mehr wegzudenken. Der FC Arsenal will nun die Schmerzgrenze der Rheinhessen angreifen.

Wie der monegassische Radiosender ‚RMC‘ berichtet, ist der neue Gunners-Trainer Unai Emery ein Fan vom Mainzer Mittelfeldabräumer und will ihn in den Londoner Norden lotsen. Demnach feilen die Engländer derzeit an einem Angebot in Höhe von 30 Millionen Euro.

Am Bruchweg steht Gbamin noch bis 2022 unter Vertrag und soll eigentlich auch im kommenden Jahr das defensive Mittelfeld organisieren. Manager Rouven Schröder weiß aber, dass der 22-Jährige Begehrlichkeiten geweckt hat: „Es ist ja klar, dass solche Spieler Interesse bei größeren Vereinen wecken. Als Mainz 05 müssen wir da immer offen für entsprechende lukrative Angebote sein. Deswegen bekommen wir solche Potenzialspieler ja auch verpflichtet.

Heißes ThemaFT-Meinung: Sollte Arsenal tatsächlich ernst machen, ist Gbamin in Mainz nicht zu halten. Der vierfache Nationalspieler hatte zuletzt keinen Hehl daraus gemacht, dass die Premier League in seiner Karriereplanung eine Rolle spielt. Zudem kündigte Berater Bernard Collignon an: „Mainz weiß, dass Gbamin im Sommer wechseln möchte.“ Sollte ein 30-Millionen-Angebot einflattern würden die Mainzer den im vergangenen Jahr aufgestellten Transferrekord von Jhon Córdoba pulverisieren.