Der FC Bayern wagt einen finalen Anlauf im Werben um Callum Hudson-Odoi. Nach Informationen der ‚Daily Mail‘ bieten die Münchner umgerechnet rund 50 Millionen Euro für den 18-jährigen Wunschspieler, den man eigentlich schon im Winter an die Säbener Straße holen wollte. Damals hatte der FCB 38 Millionen Euro geboten, war aber am Veto des FC Chelsea gescheitert.

Und es ist fraglich, ob die Blues dieses Mal anders reagieren werden. Neu-Trainer Frank Lampard machte seine Wertschätzung für Hudson-Odoi zuletzt mehr als deutlich: „Ich habe Callums Durchbruch gesehen und er ist ein fantastisches Talent. Wir alle wissen das. Ich werde mit ihm sprechen und ich möchte, dass er bleibt.“ An der Stamford Bridge wird also mit Nachdruck an einer Vertragsverlängerung gearbeitet.

Hudson-Odoi schwankt

Was Lampards öffentliche Schwärmerei bei Hudson-Odoi bewirkt hat, ist nicht überliefert. Fakt ist: Vor einem halben Jahr tendierte der zweimalige englische Nationalspieler klar in Richtung München. Doch der Achillessehnenriss und Lampards warme Worte könnten durchaus einiges verändert haben in den Gedankengängen des Teenagers.

In GesprächenFT-Meinung: Hudson-Odois Meinung hat in diesem Fall sehr viel Gewicht. Denn angesichts des 2020 auslaufenden Vertrags kann Chelsea in diesem Sommer letztmalig eine angemessene Ablöse kassieren. Sollte der Youngster signalisieren, nicht verlängern zu wollen, darf Bayern hoffen. 50 Millionen Euro Ablöse bei einem Jahr Restlaufzeit scheinen auch für ein Talent dieser Größenordnung ein adäquater Preis.