Dass Hertha BSC auf eine erneute Leihe von Marko Grujic hofft, ist kein Geheimnis und nachvollziehbar obendrein. Der Serbe schlug voll ein, stabilisierte das Mittelfeld und gab auch nach vorne immer wieder wichtige Impulse. Das ultimative Lob vom scheidenden Trainer Pál Dárdai: „Er ist Herthas bester Mittelfeldspieler, seit ich in Berlin bin.

Ebenso klar ist, dass ein solcher Mann für die Hertha nicht (mehr) erschwinglich ist. Machbar ist allenfalls eine Leihe. Seit Wochen hoffen sie in Berlin auf positive Signale vom FC Liverpool, Grujics regulärem Arbeitgeber. BSC-Manager Michael Preetz kündigt in der ‚Berliner Zeitung‘ an: „Nachdem der Meisterkampf in England beendet ist, werde ich jetzt Jürgen Klopp anrufen.“

Doch die Reds haben offenbar, sollten sie den Achter erneut verleihen, nicht nur die Alte Dame als Option. Laut ‚Bild‘ ist mittlerweile auch Eintracht Frankfurt an Grujics Diensten interessiert.

Frankfurt mit Vorteilen

Dass der 23-Jähre die Eintracht auf den Plan ruft, ist derweil kein Zufall: Grujics Berater Fali Ramadani hat mit Ante Rebic, Luka Jovic, Filip Kostic und Mijat Gacinovic bereits vier Klienten am Main geparkt. Gegen einen fünften hätte er wahrscheinlich nichts einzuwenden.

Noch bedeutender ist aber ein anderer Vorteil der Frankfurter: Sie haben große Chancen auf das internationale Geschäft, ziehen im Optimalfall sogar in die Champions League ein. Dass der Europacup seiner Entwicklung zugute kommen dürfte, weiß auch Grujic. Trotz seiner jüngsten Pro-Hertha-Statements müssen die Berliner zittern.