An Ideen mangelt es nicht“, räumt Manager Horst Heldt gegenüber dem ‚kicker‘ ein, dass er neben Nicolai Müller und Kevin Akpoguma noch weitere Spieler auf dem Wunschzettel stehen hat. Einer davon ist Vincenzo Grifo.

Laut dem Fachblatt ist der Offensivspieler der TSG Hoffenheim wie auch im Sommer Wunschspieler bei Hannover 96. Die Frage ist jedoch, ob ein Wechsel des 25-jährigen Pforzheimers mit Wurzeln in Italien finanziell darstellbar ist. Im Kraichgau steht Grifo, der im zurückliegenden November sein Nationalmannschaftsdebüt in der Squadra Azzurra feiern durfte, noch bis 2022 unter Vertrag. Unter Julian Nagelsmann spielt er jedoch lediglich eine Nebenrolle.

Kind verordnet Sparkurs

Martin Kind will zunächst das Trainingslager in Marbella abwarten, ehe er etwaige neue finanzielle Mittel freigibt. „Wir warten jetzt erst mal das Trainingslager ab. Es ist eine Linie der Vernunft“, erklärt der Präsident gegenüber der ‚Bild‘, „wir machen keine Alibi-Veranstaltung. Wir gucken und entscheiden dann, ob wir noch was machen. Oder ob man sagt: ‚Es geht nicht.‘ Die Qualität in der Mannschaft war vielleicht auch in der Hinrunde vorhanden, konnte aber nicht abgerufen werden. Wir hoffen jetzt, dass mit den Neuen mehr Stabilität da ist – und damit auch wieder mehr Selbstvertrauen, um wieder erfolgreich zu sein.

PreisfrageFT-Meinung: Wenn überhaupt wäre bei Grifo nur eine Leihe denkbar. Borussia Mönchengladbach hatte 2017 sechs, die TSG im vergangenen Sommer 5,5 Millionen Euro Ablöse hingeblättert. Summen, bei denen 96 derzeit nicht mitreden kann. Zumal der Offensivspieler weder am Niederrhein noch in der Kurpfalz überzeugen konnte. Eine Luftveränderung wäre für Grifo daher sicher keine schlechte Idee.