Der Fußballmarkt hat sich in den vergangenen zwei Jahren noch einmal extrem verändert. Das muss man in seiner Planung berücksichtigen – und die eigene Transferstrategie anpassen. Schnell zu sein und bei Chancen zuzugreifen, das gilt immer noch“, erklärte Max Eberl am vergangenen Donnerstag. Eine Chance sieht der Sportdirektor von Borussia Mönchengladbach offenbar bei OGC Nizza.

Wie ‚Nice-Matin‘ berichtet, haben die Fohlen bereits Interesse an Alassane Pléa angemeldet. Laut der südfranzösischen Tageszeitung liegt dem 25-jährigen Mittelstürmer demnach ein offizielles Angebot des Bundesligisten vor.

Pléa verfügt über Ausstiegs-Vereinbarung

Der gebürtige Franzose mit Wurzeln in Mali stammt aus der Talentschmiede von Olympique Lyon. 2014 heuerte er in Nizza an und steht dort noch bis 2021 unter Vertrag. Dem Vernehmen nach verfügt er über eine Ausstiegsklausel, die allerdings bei 50 Millionen Euro liegen soll.

Offiziell sind Ausstiegsklauseln in der Ligue 1 nicht zulässig. In Nizza besitzen allerdings viele Profis – unter anderem auch Coach Lucien Favre, der bei Borussia Dortmund auf dem Zettel steht – inoffizielle Ausstiegs-Vereinbarung, die offiziell bei Anwälten hinterlegt sind.

PreisfrageFT-Meinung: Eberl sieht sich seit geraumer Zeit nach einem neuen Stürmer um. In diesem Sommer will er nun offenbar Nägel mit Köpfen machen und den neuen Goalgetter an Land ziehen. Neben Pléa werden die Fohlen auch mit den Bundesliga-Knipsern Michael Gregoritsch, Yussuf Poulsen, Bobby Wood und Franco Di Santo in Verbindung gebracht. Der Torjäger aus Nizza hat in dieser Saison bereits seine Klasse unter Beweis gestellt und war in 44 Spielen 18 Mal erfolgreich. 50 Millionen Euro wird Eberl aber wohl nicht investieren können.