Dass sich die Ära Oscar Wendt am Niederrhein dem Ende neigt, wissen auch die Verantwortlichen von Borussia Mönchengladbach. Aus diesem Grund holten die Fohlen schon im vergangenen Jahr Andreas Poulsen vom FC Midtjylland. Der junge Däne blieb bisher aber jeden Beweis schuldig, dass aus ihm ein Linksverteidiger mit Bundesliga-Format werden kann.

Die Gladbacher wollen in diesem Sommer also erneut hinten links tätig werden. Die Liste der Kandidaten, die in den vergangenen Wochen gehandelt wurden, ist lang und prominent. Alberto Moreno vom FC Liverpool, die Barça-Talente Marc Cucurella (derzeit bei SD Eibar) und Juan Miranda sowie Aarón Martín vom FSV Mainz 05.

Konkretisiert haben sich die Gerüchte bisher bei keinem der Kandidaten. Die Chance, dass es noch so kommen wird, ist eher gering. Denn laut ‚kicker‘ beschäftigen sich die Borussen vor allem mit Ramy Bensebaini von Stade Rennes, der mehrfach beobachtet wurde, und Bernardo, derzeit bei Brighton & Hove Albion aktiv.

Günstige und teure Option?

Bensebaini war beim französischen Erstligisten in der abgelaufenen Saison absolut gesetzt. In 39 Pflichtspielen stand er für Rennes auf dem Platz und kommt dabei auf drei Tore und eine Vorlage. Sein Vertrag läuft 2020 aus, weshalb er wohl auf dem Markt ist.

Anders sieht die Lage beim Ex-Leipziger Bernardo aus. Der 24-Jährige war erst im vergangenen Jahr von RB Leipzig zum Premier League-Klub gewechselt und ist noch bis 2022 gebunden. Zwar war der Brasilianer nur phasenweise im Team von Graham Potter Stammkraft, doch haben die Engländer keine Not, Bernardo abzugeben. Gladbach müsste sich also wohl auf eine stolze Ablöse einstellen.