Borussia Dortmund ist sich offenbar mit Nico Schulz über eine Zusammenarbeit ab Sommer einig. Das berichtet die ‚Sport Bild‘.

Der Zeitschrift zufolge darf der deutsche Nationalspieler die TSG Hoffenheim per Ausstiegsklausel verlassen. Zwischen 25 und 30 Millionen Euro werden fällig.

Schmelzer-Erbe

In Dortmund soll Schulz das Erbe der langjährigen Stammkraft Marcel Schmelzer antreten. Der 31-Jährige hat unter Lucien Favre keine Perspektive mehr.

Gleiches gilt laut ‚Sport Bild‘ für den derzeit an Celtic Glasgow verliehenen Jeremy Toljan, der zudem eigentlich Rechtsverteidiger ist. Zuletzt half mehrfach Innenverteidiger Abdou Diallo links hinten aus.

Luis aus dem Rennen

Erst am Dienstag hatte die spanische Journalistin Tania Martín verkündet, dass sich der BVB mit Linksverteidiger Filipe Luis von Atlético Madrid geeinigt habe.

Doch der 33-Jährige will laut ‚Sport Bild‘ künftig lieber für den FC Barcelona oder in seiner brasilianischen Heimat auflaufen – etwa bei Flamengo Rio de Janeiro.

Von der Hertha zur Borussia

Doch zurück zu Schulz: Der Berliner schaffte 2010 bei seinem Jugendklub Hertha BSC den Sprung in den Profibereich und durchlief parallel alle Jugendnationalteams.

Zwischen 2015 und 2017 erlebte der heute 26-Jährige jedoch ein unglückliches Engagement bei Borussia Mönchengladbach. Nur 18 Mal kam der Sprinter zum Einsatz.

Aufstieg zum Nationalspieler

Hoffenheim schenkte ihm im Anschluss trotzdem das Vertrauen. Nach kurzer Anlaufzeit startete Schulz unter Julian Nagelsmann durch. Im September 2018 wurde er schließlich A-Nationalspieler.

Für den BVB ist der Linksfuß damit besonders interessant. Schließlich hat sich der Klub auf die Fahnen geschrieben, künftig wieder mehr deutsche Spieler beherbergen zu wollen.

Beim jüngsten 3:2-Sieg des DFB-Teams in den Niederlanden war Schulz mit Vorlage und Siegtor der Matchwinner. Der BVB hat aufmerksam zugeschaut.