Klaus Allofs hat dieser Tage jede Menge Arbeit. Das Personal-Roulette bei Werder Bremen ist in Schwung gekommen und der Geschäftsführer versucht, dieses in geordnete Bahnen zu lenken. Der Abschied von Innenverteidiger Andreas Wolf zum AS Monaco scheint dabei nur noch eine Frage der Zeit zu sein. „Warten wir man die nächsten ein, zwei Tage ab“, erklärt Allofs gegenüber der Syker ‚Kreiszeitung‘. Der 29-Jährige absolvierte Berichten zufolge am gestrigen Freitag bereits den Medizincheck beim französischen Zweitligisten.

Sorgen bereitet auch weiterhin Wesley. Zwar planen die Verantwortlichen an der Weser weiterhin mit dem 24-jährigen Mittelfeldspieler, doch für den Rückrundenauftakt beim 1. FC Kaiserslautern wurde der Brasilianer von Trainer Thomas Schaaf nicht in den Kader der ‚Grün-Weißen‘ berufen. „Wenn es ein vernünftiges Angebot gibt, werden wir uns damit auseinandersetzen. Im Moment zeigt sich aber keine Möglichkeit auf“, sagt Allofs. Intensive Gespräche mit Wesley hätten sich „bisher nicht auf seine Leistung ausgewirkt“, so Allofs resigniert. Die Zeichen stehen mehr denn je auf Trennung, sollte ein adäquates Angebot eingehen.

Auch Marko Marin erlebte eine eher durchwachsene Hinrunde an der Weser. In elf Bundesligaeinsätzen steuerte der 22-jährige Linksaußen gerade einmal drei Vorlagen bei. Zu wenig für die eigenen Ansprüche und die seiner Vorgesetzten. Am vergangenen Donnerstag wurde Marin-Berater Fali Ramadani bei Allofs vorstellig. Einen vorzeitigen Wechsel schließt der Geschäftsführer allerdings kategorisch aus. Ein Abgang sei „kein Thema. Wir sind nicht verpflichtet, Kasse machen zu müssen.