Während Klaas-Jan Huntelaar Schalke 04 aufgrund einer Knieverletzung noch mehrere Wochen fehlen wird, gab es am gestrigen Donnerstag zumindest gute Nachrichten von Ádám Szalai. Der Ungar zog sich vor dem Rückspiel der Champions League-Qualifikation gegen PAOK Saloniki (3:2) nicht wie zunächst befürchtet einen Kahnbeinbruch zu. Seinem Einsatz im morgigen Heimspiel gegen Bayer Leverkusen steht nichts im Wege.

Weil mit Teemu Pukki (Celtic Glasgow) der etatmäßige Stürmer Nummer drei die ‚Knappen‘ verlässt, will Horst Heldt bis zum kommenden Montag noch einmal nachbessern. Ganz oben auf der Liste des Managers steht nach Informationen der ‚Bild‘ kein Geringerer als Emmanuel Adebayor von Tottenham Hotspur. Und die Chancen des Revierklubs, den Togolesen an Bord zu holen, stehen nicht allzu schlecht.

Nach der Verpflichtung von Roberto Soldado spielt Adebayor in den Planungen von Trainer André Villas-Boas keine Rolle mehr. Weil der Nationalspieler mit einem Jahressalär von rund acht Millionen Euro zu den Topverdienern gehört, wollen die Verantwortlichen der Londoner den technisch versierten, aber oft etwas schlaksigen Angreifer unbedingt von der Gehaltsliste streichen. Denkbar wäre demzufolge ein Leihgeschäft, in dessen Zuge Tottenham zumindest einen Teil der Bezüge übernimmt.

Weil Adebayor ähnliche Eigenschaften wie Huntelaar und Szalai besitzt und ein völlig anderer Spielertyp als Pukki ist, darf zumindest bezweifelt werden, ob Heldt bereit wäre, dieses finanzielle Wagnis einzugehen.