Am Sonntag um 18 Uhr tritt der VfB Stuttgart beim FC Schalke 04 an. Für beide Klubs wird die Partie eine richtungsweisende sein. Ist für den VfB eine entspannte Saison drin oder wird es wieder nur ums nackte Überleben gehen? Und kann Schalke seine Europapokal-Träume nach der Niederlage in Hannover wieder aufleben lassen?

Auf einen Einsatz bei seinem Ex-Klub hofft Holger Badstuber. Der Abwehrchef der Schwaben hat das Training nach einer kleineren Verletzung mittlerweile wieder aufgenommen. Die Furcht vor einem langfristigen Ausfall des Ex-Nationalspielers mit der prall gefüllten Krankenakte ist am Cannstatter Wasen aber allgegenwärtig.

Grund genug für Michael Reschke, eine Absicherung einzuplanen. Laut ‚Sky‘ beschäftigt sich der VfB mit der Verpflichtung von Marko Basa. Konkrete Gespräche über ein Engagement des 34-jährigen Abwehrspielers in Stuttgart sollen schon im Gange sein. Eine Ablöse müssten die Schwaben nicht zahlen.

Erfahrung zum Nulltarif

Basa spielte in der vergangenen Saison beim OSC Lille. Dort wurde sein Vertrag aber nicht verlängert, da man auf ein junges Team setzt. Folglich ist der vereinslose Montenigriner auch außerhalb der Transferphase zu haben.

Wie Badstuber, Dennis Aogo oder Andreas Beck bringt auch Basa jede Menge Erfahrung mit. Neben 39 Länderspielen stehen unter anderem 252 Einsätze in der Ligue 1, 49 Partien in der russischen Premier Liga und sogar neun Spiele in der Champions League auf dem Bewerbungsschreiben des Routiniers.

PlausibelFT-Meinung: Michael Reschke lässt sich nicht beirren und setzt weiter auf Spieler mit viel Erfahrung, die den Kader des VfB ergänzen sollen. Basa war in der Ligue 1 in den Vorjahren ein zuverlässiger Innenverteidiger. Als Backup für den Fall der Fälle würde der VfB mit seiner Verpflichtung nichts falsch machen. Zumal mit Matthias Zimmermann die Allzweckwaffe in der Defensive mit einem Kreuzbandriss monatelang ausfällt.