Wenn zwei egoistische Alphatiere aufeinandertreffen und den Status als Nummer eins für sich beanspruchen, geht das selten gut. Bestes Beispiel ist der Streit zwischen Edinson Cavani und 222-Millionen-Mann Neymar bei Paris St. Germain. Um den sportlichen Erfolg zu sichern, muss der Hauptstadtklub schnellstmöglich eine Lösung für das Problem mit den beiden Südamerikanern finden.

Eine Option wäre die Trennung von Cavani. Und Medienberichten zufolge denkt PSG genau darüber nach. Zumal der Klub eine saftige Ablöse gut gebrauchen könnte, um die UEFA respektive das Financial Fairplay zu besänftigen. An potenziellen Abnehmern mangelt es zumindest nicht.

Laut der ‚Daily Mail‘ zeigen der FC Chelsea und der FC Everton Interesse an Cavani. Auch beim SSC Neapel könne man sich eine Rückholaktion vorstellen. Bei Juventus Turin und Inter Mailand sollen ebenso Bewunderer des Torjägers in der Chefetage sitzen. Und auch Borussia Dortmund wird als potenzieller Abnehmer genannt.

Der Grund: Der BVB muss im nächsten Sommer erneut den Weggang von Pierre-Emerick Aubameyang fürchten. Sollte für den Gabuner ein in sportlicher und finanzieller Hinsicht verlockendes Angebot eingehen, wäre die Borussia gesprächsbereit.

Name droppingFT-Meinung: In Hinblick auf die Trefferquote wäre Cavani fraglos ein geeigneter Ersatz für Auba. Zur Transferphilosophie der Dortmunder würde der Uruguayer aber nicht passen. Ohnehin muss man zunächst einmal abwarten, wie sich Cavanis Verhältnis zu Neymar in den kommenden Wochen entwickelt.