Lucien Favre kann nicht nachvollziehen, wie schnell Trainer wie er selbst an den Pranger gestellt werden. „Mir ist schon lange klar, dass es nicht hilfreich ist, die Diskussionen um die eigene Person zu verfolgen. Ich selbst beschäftige mich kaum damit. Ich schaue nach vorn und vertraue mir selbst – das ist am Wichtigsten. Vor einem Jahr war ich gut, und jetzt bin ich plötzlich schlecht? Soll das die Wahrheit sein? Ich habe Mühe, das zu glauben“, kritisiert der Trainer von Borussia Dortmund gegenüber der ‚Sport Bild‘.

Der BVB-Coach hat gelernt, mit der öffentlichen Kritik umzugehen: „Du musst als Trainer Kritik einstecken und aushalten können. Ich habe gelernt, dass man auch, nun ja, weniger fundierte Meinungen akzeptieren und damit leben muss. Mir macht das nichts aus. Wenn du durch die Hölle gehst, bleibe nicht stehen – gehe weiter und schaue nach vorn.