Rückblickend betrachtet Aleksandr Hleb seine Entscheidung, 2008 vom FC Arsenal zum FC Barcelona zu wechseln, mit gemischten Gefühlen. „Ich habe in London meinen besten Fußball gespielt und hatte dort die besten Momente meiner Karriere“, zitiert ‚Sky Sports‘ den Weißrussen, „einerseits bereue ich es, nicht bei Arsenal geblieben zu sein. (Trainer Arsène, d. Red.) Wenger war wie ein Vater für mich und hat mir vertraut. Ich werde traurig, wenn ich darüber nachdenke. Andererseits war und ist Barcelona eines der stärksten Teams. Ich habe nicht oft gespielt, aber dennoch Spielpraxis gesammelt.“ In drei von vier Jahren in Barcelona war der technische versierte Mittelfeldspieler an andere Klubs verliehen.

Hleb gibt zu, dass er sich bei den Katalanen „professioneller hätte verhalten sollen“, ist sich aber sicher: „Wenn Wenger dort gewesen wäre, wäre er zu mir gekommen und hätte mit mir geredet.“ Seinem ehemaligen Coach Guardiola traut er bei Manchester City derweil Großes zu. „Guardiola kann den gleichen Erfolg in Manchester haben, den er in Barcelona hatte. Ich gehe davon aus, dass City und Arsenal den Titel unter sich ausmachen werden“, sagt der 35-Jährige über seine Ex-Vereine. Derzeit steht der ehemalige Stuttgarter bei BATE Borisov unter Vertrag.