Luka Jovics Ex-Trainer Niko Kovac hielt schon frühe große Stücke auf den 21-jährigen Torjäger von Eintracht Frankfurt. Wie Jovic-Vater Milan der ‚Bild‘ erzählt, habe Kovac ihm versprochen, seinen Sohn „zum besten Spieler der Welt“ zu machen. Zuvor hatte Jovic senior beim Trainer Zweifel angemeldet, ob sein Filius bei der Eintracht wegen geringer Einsatzzeiten zu Beginn seiner Frankfurter Ära richtig aufgehoben sei oder ob ein Vereinswechsel angebracht sein könnte. „Ich wollte wissen: ‚Zählt ihr noch auf ihn? Sagt es mir einfach, sonst soll er woanders hingehen‘“, führt er aus.

Doch mit der häufigen Nichtberücksichtigung von Jovic verfolgte Kovac offenbar einen Plan. „Er meinte: ‚Ich versuche nur, ihn zu provozieren. Er darf ruhig böse auf mich sein, über mich denken, was er will. Ich will ihn mit meiner provokanten Art ans Limit führen, damit er weiß, dass er nicht nur zum Schönspielen da ist, sich in den Dienst der Mannschaft stellen muss‘“, erklärt Jovics Vater. Der Erfolg gibt ihm recht: Inzwischen hat sich der Goalgetter mit 25 Treffern und sieben Vorlagen in 43 Pflichtspielen in den Fokus zahlreicher Topklubs geschossen. Wo Jovic in der kommenden Saison spielen wird, ist allerdings noch völlig offen.