Mäzen Klaus-Michael Kühne glaubt trotz Tabellenplatz zwei nicht an den direkten Aufstieg des Hamburger SV in die erste Bundesliga. Das sagt er im Gespräch mit dem ‚NDR‘. „Ich kann mir nicht vorstellen, dass – wenn nicht noch ein Wunder geschieht – einer der beiden ersten Plätze erreicht wird“, so der Unternehmer. Dennoch hofft der Gönner, den Hamburger SV im nächsten Jahr in der Beletage zu sehen: „Ich glaube an den dritten Platz. Der HSV ist Spezialist in Relegationsspielen. Ich hoffe, dass sie sich da durchsetzen.“

Darüber hinaus äußert Kühne sich zu einem möglichen weiteren finanziellen Engagement bei den Rothosen und stellt Bedingungen. „Es muss frisches Kapital eingesetzt werden. Dem steht die 24,9-Klausel entgegen. Ich hoffe, dass man darüber hinwegkommt und neue Wege beschreiten wird. Das scheint mir so zu sein, ist aber auch noch nichts Endgültiges.“ Die 24,9-Klausel geht aus einem Beschluss der Mitgliederversammlung des Vereins hervor und verbietet der AG, mehr als 24,9 Prozent der Anteile zu veräußern. Kühne hält aktuell rund 20 Prozent der HSV-Aktien. Darüber hinaus wünscht er sich: „Es wäre mir aber lieber, es würden weitere Investoren mitmachen, damit nicht immer alles auf meinen Schultern getragen werden muss. Vor allem in einer Gruppe von Unterstützern würde ich mitmachen. Und wenn ich alleine übrig bleibe, dann muss ich mir das sorgfältig überlegen. Ich lasse alles offen.“