Andrea Pirlo bereut es, den Schritt ins Ausland nicht schon früher vollzogen zu haben. Dabei hätte er insbesondere gerne unter Pep Guardiola gespielt. „Er ist die Nummer eins. Man muss sich nur anschauen, was er mit Barcelona und Bayern München getan hat“, schwärmt Pirlo im Interview mit der ‚Marca‘. „Vor allem ist es eine Ehre, ihn zu kennen, ich bewundere und respektiere ihn. Wir unterhalten uns relativ oft, weil wir einige gemeinsame Freunde in Brescia haben“, erklärt der Spielmacher. Im Jahr 2010 hatte Pep den Sechser nach Barcelona holen wollen.

Auch Barça-Konkurrent Real Madrid unter Trainer Fabio Capello hatte einst ein Auge auf den Weltmeister von 2006 geworfen. Auch hier scheiterte der Wechsel an Pirlos damaligem Arbeitgeber. „Mailand wollte mich nicht gehen lassen, sondern gab mir stattdessen einen neuen Vertrag“, so der heutige 37-Jährige. „Ich bereue es bis heute, dass ich nie für Real Madrid oder Barcelona gespielt habe, weil das ein Traum jedes Spielers ist. Aber ich schätze mich sehr glücklich, dass ich für die besten Teams Italiens spielen konnte“, reflektiert die Italien-Legende.