Louis Schaub hat Stellung dazu bezogen, warum es ihn erst verhältnismäßig spät aus der österreichischen Bundesliga heraus ins Ausland zog. „Es gab in den Jahren davor nie den richtigen Zeitpunkt. Für mich war klar, dass ich dann wechsle, wenn ich einmal ein ganzes Jahr konstant gut spiele. Ohne Verletzung, ohne Formtief, mit mehr besseren als schlechten Spielen, mit Toren und Assists“, erläutert der Offensivspieler im ‚kicker‘, „das habe ich vorher nie so richtig geschafft. Jetzt im Sommer hatte ich das Gefühl, dass es Zeit ist für eine Weiterentwicklung.“

Für den 1. FC Köln haben sich die 3,5 Millionen Euro, die an Rapid Wien flossen, bislang ausgezahlt. Mit guten Leistungen trägt Schaub maßgeblich zum Projekt direkter Wiederaufstieg bei. „Die ersten Wochen waren schon sehr besonders. Man merkt, dass der 1. FC Köln ein großer Verein ist“, schwärmt der quirlige Linksfuß.