Sturmflaute in Liverpool: Rodgers hat Son im Visier

Sturmflaute in Liverpool: Rodgers hat Son im Visier

10.10.2012 - 17:55 Fußball England » Premier League Kommentare

Soll Liverpools Sturmproblem lösen: Heung-Min SonSoll Liverpools Sturmproblem lösen: Heung-Min Son©Maxppp

Der FC Liverpool buhlt weiter um Heung-Min Son vom Hamburger SV. Reds-Trainer Brendan Rodgers will den 20-jährigen Südkoreaner im Januar an die Anfield Road lotsen. Die HSV-Verantwortlichen hingegen möchten den bis 2014 datierten Kontrakt des Nationalspielers zeitnah bis 2016 ausdehnen.

Der FC Liverpool präsentiert sich in der Frühphase der Saison in einer weitestgehend desolaten Verfassung. Mit sechs Punkten aus sieben Spielen rangieren die ‚Reds‘ aktuell auf Tabellenplatz 14. Die Mannschaft von Trainer Brendan Rodgers droht bereits früh den Anschluss an die Spitze zu verlieren. Hauptverantwortlich dafür ist die eklatante Abschlussschwäche des ehemaligen englischen Rekordmeisters. Fünf der neun Saisontore erzielte Luis Suárez. Neuzugang Fabio Borini erweist sich bislang nicht als die erhoffte Verstärkung.

Rodgers äußerte bereits Anfang September Kritik an der Transferpolitik des Traditionsklubs. Für den Winter fordert der 39-Jährige die Verpflichtung eines neuen Angreifers, nachdem Wunschspieler Clint Dempsey am letzten Tag der abgelaufenen Transferperiode zu den Tottenham Hotspurs wechselte. Wie die ‚Daily Mail‘ berichtet, lassen die Engländer in ihrem Werben um Heung-Min Son vom Hamburger SV nicht locker und sind bereit, rund 10,5 Millionen Euro Ablöse für den 20-jährigen Südkoreaner zu zahlen.

Die Verantwortlichen an der Elbe wollen das Sturmjuwel, dass sich derzeit in Topform präsentiert, unter keinen Umständen ziehen lassen. „Wir wollen unbedingt den Vertrag verlängern“, erklärte Sportdirektor Frank Arnesen jüngst. Son sieht zudem keinen Grund, den HSV vor Ablauf seines bis 2014 datierten Kontrakts zu verlassen. „Ich fühle mich sehr wohl hier“, so der Nationalspieler. Spätestens im Winter soll das Eigengewächs einen höher dotierten und vor allem länger datierten Kontrakt unterzeichnen.

Martin Müller-Lütgenau

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