Seit Monaten steht Ricardo Rodríguez auf der Wunschliste Real Madrids ganz weit oben. Spätestens seitdem Fábio Coentrão via Leihe zur AS Monaco wechselte, ist der Schweizer heißester Kandidat auf den Posten hinten links. Einziger etatmäßiger Linksverteidiger im Starensemble von Trainer Rafa Benítez ist derzeit Marcelo.

Nach Informationen der spanischen Sporttageszeitung ‚as‘ wollen die ‚Königlichen‘ Rodríguez deshalb schon im Winter ins Bernabéu holen. Den ‚Wölfen‘ würde in diesem Fall eine stattliche Rendite ihres 2012 getätigten Investments winken. 8,5 Millionen Euro flossen damals aus der Autostadt zum FC Zürich.

30-Millionen-Ausstiegsklausel

Der 23-Jährige ließ sich im Zuge seiner Vertragsverlängerung bis 2019 eine Ausstiegsklausel in Höhe von 30 Millionen in seinem Vertrag verankern. Diese greift allerdings erst kommenden Sommer. Bei diesem Festpreis dürfte Real nicht lange fackeln.

Insofern könnten sich Klaus Allofs und Dieter Hecking zumindest Gedanken über die Sinnhaftigkeit eines vorzeitigen Verkaufs machen. Sportlich wäre es ein herber Rückschlag, finanziell äußerst lukrativ. Aber auch die Madrilenen müssen abwägen, ob man nicht lieber bis Saisonende warten sollte. Schließlich wäre Rodríguez für die Champions League nicht spielberechtigt.