Der FC Barcelona muss einen Rückschlag in den Personalplanungen für die kommende Saison hinnehmen. Wie die ‚Marca‘ berichtet, wird das umworbene Toptalent Arthur von Grêmio Porto Alegre nicht in die katalanische Metropole wechseln. Ein Wechsel galt in den vergangenen Tagen schon als fast perfekt.

Laut dem spanischen Sportblatt konnte allerdings mit Arthur und dessen Berater auch nach mehreren Verhandlungstagen keine Einigung erzielt werden. Weder in puncto Gehalt des Spielers noch beim Beraterhonorar kamen die Parteien überein. Inzwischen sind die Gespräche beendet. Höchst unwahrscheinlich, dass die Beteiligten noch einmal zusammenkommen.

Ein nicht unerheblicher Grund soll auch Arthurs fehlende EU-Bürgerschaft sein. Mit Paulinho, Philippe Coutinho und Yerry Mina ist das EU-Ausländer-Kontingent der Katalanen ausgeschöpft. Erst wenn Coutinho wie anvisiert die portugiesische Staatsbürgerschaft erhält, wäre Platz für einen weiteren EU-Ausländer. Das hat Barças Spendierlaune offenbar merklich gemindert.