Wolfsburg: Simonis-Aus besiegelt
Die Tage von Paul Simonis sind beim VfL Wolfsburg nach nur zwölf Spielen wohl schon wieder gezählt. In der Länderspielpause wollen sich die Wölfe neu aufstellen.
Die 1:2-Niederlage gegen den SV Werder war eine zu viel für Paul Simonis. Nach sieben Pleiten aus den vergangenen acht Pflichtspielen steht der Trainer des VfL Wolfsburg laut ‚Sky‘ unmittelbar vor der Entlassung.
Dass Simonis die Trainingseinheit am morgigen Montag leiten wird, sei nahezu ausgeschlossen. Die offizielle Bestätigung von Vereinsseite, dass der 40-jährige Niederländer seinen Hut nehmen muss, steht zur Stunde noch aus.
Beim Tabellen-14. ist man laut ‚Sky‘ davon überzeugt, dass Simonis nicht mehr in der Lage ist, „den offensichtlich abhandengekommenen Teamgeist im Kader aufs Neue zu entfachen.“
Wer übernimmt?
Offen ist unterdessen, wie es mit den ebenfalls in der Kritik stehenden Sportdirektor Sebastian Schindzielorz und Geschäftsführer Sport Peter Christiansen weitergeht.
Ebenso die Frage nach der Simonis-Nachfolge. Neben Matthias Jaissle (Al Ahli) und Thomas Reis (Samsunspor) werden auch die vereinslosen Urs Fischer, Tim Walter, Marco Rose, Edin Terzic und Bruno Labbadia gehandelt.
Update (15:10 Uhr): ‚Sky‘ legt noch einmal nach. Demnach haben sich die Wölfe mit sofortiger Wirkung von Simonis getrennt, die Entscheidung wurde dem Trainer bereits mitgeteilt. Die Gespräche mit möglichen Nachfolgern seien nun angelaufen.
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