Der FC Bayern ist offenbar scharf auf Paulo Dybala von Juventus Turin. Laut ‚Tuttomercatoweb.com‘ ist der deutsche Rekordmeister bereit, 75 Millionen Euro Ablöse und zehn Millionen Euro Jahresgehalt für einen Vierjahresvertrag auf den Tisch zu legen. Ein 115-Millionen-Paket. Dybala sei seinerseits aber nicht besonders angetan von der Bundesliga, heißt es in dem Bericht.

Neben den Münchnern nennt das italienische Onlineportal auch den FC Liverpool und Inter Mailand als mögliche Abnehmer für den Offensivspieler, der bei der Alten Dame immer wieder mit einem Platz auf der Bank vorliebnehmen muss. Denkbar sei laut ‚Tuttomercatoweb.com‘ ein Tausch von Dybala gegen Liverpools Mohamed Salah, mit dessen Verpflichtung es den Bianconeri durchaus ernst sei.

Dybala gilt indes als Wunschspieler von Karl-Heinz Rummenigge. Vor zwei Jahren sagte der Bayern-Vorstandsboss: „Es gibt derzeit einige hervorragende Spieler auf dem Markt. Wenn ich an einen denke, den ich gerne zum FC Bayern bringen würde, fällt mir einer wie Dybala ein.“ Münchens Transferbeziehungen nach Turin sind traditionell gut. Dazu kommt, dass mit James ein für Juve interessanter Spieler derzeit für den FCB aufläuft.

Sportdirektor Fabio Paratici sagte aber erst vor drei Tagen der ‚Gazzetta dello Sport‘: „Dybala bleibt. Nur diejenigen, die auch wechseln wollen, verlassen uns. Er hat große Qualitäten und ist wichtig für das Team.“ In der Alpenstadt ist der 25-Jährige, der 2015 für 40 Millionen Euro aus Palermo kam, mittlerweile zum Vizekapitän aufgestiegen. In der laufenden Saison erzielte er sieben Tore und gab sechs Assists in 28 Einsätzen.

AufgewärmtFT-Meinung: Die Bayern werden seit geraumer Zeit immer wieder mal mit Dybala in Verbindung gebracht und wollen im Sommer im großen Stil einkaufen. Sollte der Linksfuß doch noch verfügbar sein, ist ein Transfer natürlich eine Überlegung wert. Allerdings ist die beste Position des kleinen Argentiniers die Zehn. Dort trumpft derzeit James auf, zudem stehen Thomas Müller und Leon Goretzka jederzeit Gewehr bei Fuß. Die Münchner haben andere Problemzonen, die es zuerst zu beheben gilt.