Bayern-Gerüchte: Jetzt spricht der Verratti-Berater

von Tobias Feldhoff - Quelle: Sky Sport Italia
2 min.
Bayern-Gerüchte: Jetzt spricht der Verratti-Berater @Maxppp

Hartnäckig halten sich die Gerüchte um das fortgeschrittene Interesse des FC Bayern an Marco Verratti. Carlo Ancelotti soll bereits persönlich bei seinem Landsmann vorgefühlt haben. Dessen Berater bezieht nun Stellung.

Der Berater von Marco Verratti hat sich zu den anhaltenden Gerüchten über das Werben des FC Bayern München um seinen Klienten geäußert. „Die Bayern haben mich bislang nicht angerufen“, erklärt Donato Di Campli im Gespräch mit dem italienischen ‚Sky Sport‘, „wenn das der Fall gewesen wäre, hätte ich sie natürlich sofort zu PSG geschickt.“ Hintergrund ist die FIFA-Regelung, derzufolge ein Interessent zunächst den Verein kontaktieren muss, bevor er Gespräche mit dem Spieler führen darf. Eine Vorschrift, an die sich in der heutigen Zeit allerdings in den seltensten Fällen gehalten wird.

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Vorausgegangen war am Montag ein Bericht der französischen Tageszeitung ‚Le Parisien, demzufolge Ancelotti Kontakt mit Verratti aufgenommen hat. Hauptargument: Dem kleinen Rechtsfuß soll ab der kommenden Saison die Chefrolle im Mittelfeld zukommen, die bislang Xabi Alonso ausfüllt. Der Vertrag des 35-Jährigen läuft im Sommer aus und soll nicht verlängert werden.

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Verratti sei nicht abgeneigt, für den FC Bayern aufzulaufen, so ‚Le Parisien‘ weiter, denn der Italiener wolle den Sprung in eine Topliga hin zu einem Klub wagen, der bessere Aussichten auf den heiß ersehnten Champions League-Titel hat. Im Raum stehen 80 Millionen Euro, die PSG laut französischen Medien für den Techniker fordert.

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Es ist schwierig für einen Klub, ihn von PSG loszueisen“, stellt Di Campli klar, „er hat einen Vertrag bis 2021, den möchte er respektieren. Marco wünscht sich Titel, wenn möglich mit Paris.“

FT-Meinung: Mit Blick auf das nahende Karriereende von Alonso sind die Bayern gezwungen, einen neuen Spielgestalter zu verpflichten. Aus sportlicher Sicht wäre Verratti eine adäquate Wahl, doch eine Verpflichtung dürfte keine einfache Angelegenheit werden – auch wenn Ancelotti beste Beziehungen zu seinem ehemaligen Schützling pflegt.

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