Bundesliga

BVB: Kommt Cherki mit Verspätung?

Wie schon im Sommer kam ein Transfer von Rayan Cherki zu Borussia Dortmund nicht zustande. Versucht es der BVB nach der Saison erneut?

von David Hamza - Quelle: L‘Équipe
1 min.
Cherki Jubel @Maxppp

Der Deal schien nur noch Formsache, zumal zwischen Rayan Cherki (21) und Olympique Lyon eine mündliche Vereinbarung bestanden haben soll, dass dieser bei einem Angebot über 22,5 Millionen Euro wechseln darf – die Freigabe erteilte OL trotz einer entsprechenden Offerte von Borussia Dortmund nicht.

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Vereinspräsident John Textor wetterte am gestrigen Deadline Day: „Das Angebot aus Dortmund wurde respektlos kommuniziert, lag weit unter dem Marktwert und war zeitlich schlecht gewählt. Rayan Cherki wird bis zum Ende der Saison 2024/25 ein wichtiger Bestandteil unserer Mannschaft bleiben.“

Die französische ‚L’Équipe‘ liefert neue Hintergründe zum geplatzten Cherki-Transfer. So habe der Kreativspieler eine formelle, von seinen Anwälten verfasste Nachricht übermittelt, in der er die Verantwortlichen aufgrund verschiedener rechtlicher Klauseln aufforderte, das Angebot anzunehmen.

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Transfer im Sommer?

Am späten Vormittag lehnte Lyons Generaldirektor Michael Gerlinger die Offerte aber ab. Grund dafür sei auch, dass Lyon mit finanziellen Einschränkungen zu kämpfen hat und derzeit nur kostenlose Leihen tätigen darf. Die Zeit, einen passenden Cherki-Ersatz zu finden, war den Kaderplanern zu knapp, so ‚L’Équipe‘.

Weiter berichtet die Sportzeitung, dass Lyon-Boss Textor im Sommer ein höheres Angebot für Cherki erwartet. Dass der BVB es dann erneut versuchen wird, sei „wahrscheinlich“. Cherkis bis 2026 datierter Vertrag verlängert sich derweil automatisch um ein Jahr, sollte er bis zum 1. September nicht wechseln.

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