Raúl, Terzic & Co.: Der Stand der Frankfurter Trainersuche

Bei Eintracht Frankfurt läuft die Trainersuche auf Hochtouren. Wer es wird, steht noch nicht fest – dafür aber, wer es nicht wird. Das Bewerberfeld lichtet sich.

Edin Terzic treibt den BVB an
Edin Terzic treibt den BVB an ©Maxppp

Auf kurz oder lang wird Raúl als Trainer auf Erstliga-Niveau zu sehen sein – zumindest vorerst aber wohl nicht bei Eintracht Frankfurt. „Zu unerfahren“, lautet der ‚Bild‘ zufolge das Urteil des neuen SGE-Sportvorstands Markus Krösche und seines Kaderplaners Ben Manga über den Trainer der zweiten Mannschaft von Real Madrid nach einem Kennenlerngespräch.

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Somit kann hinter Raúl ein Haken gemacht werden. Für Oliver Glasner (VfL Wolfsburg), Edin Terzic (Borussia Dortmund) und Gerardo Seoane (Young Boys) gilt das laut der Boulevardzeitung aber noch nicht. Diese drei scheinen noch im Rennen zu sein um den Frankfurter Trainerstuhl.

Zwei Klauseln & eine Verlängerung

Erstgenannter kann demnach noch bis zum morgigen Samstag gegen festgeschriebene 4,5 Millionen Euro beim VfL rausgekauft werden, dann verfällt die Klausel. Ob das noch passiert, ist unklar – wenn nicht, muss Glasner aber nicht automatisch aus der Verlosung fallen.

Terzic, so verriet nach dem Pokal-Triumph BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke, hat gerade erst seinen Vertrag bei Borussia Dortmund „langfristig“ verlängert. Das macht eine Verpflichtung für die Eintracht natürlich nicht einfacher. Watzke sagte aber auch: „Edin hat den Schlüssel in der Hand.“ Heißt: Will er weg, ist Dortmund gesprächsbereit.

Mit den Young Boys müsste die SGE wegen Gerardo Seoane nicht sprechen. Dem Schweizer ‚Blick‘ zufolge verfügt der Berner Meistercoach nämlich über eine Ausstiegsklausel in Höhe von 900.000 Euro und würde damit gerade einmal ein Fünftel der Glasner-Ablöse kosten. Am 42-Jährigen zeigt allerdings auch Bayer Leverkusen Interesse.

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