Offensiv-Zugang: Bayern zu riesigem Kompromiss bereit?
Der FC Bayern durchforscht den Markt nach Verstärkungen, um den auf Kante genähten Kader wieder aufzufüllen. Sportvorstand Max Eberl zieht sogar ein für die Münchner eher ungewöhnliches Transfermodell in Betracht.

„Weil wir vorsichtige Kaufleute sind. Der FC Bayern ist bekannt dafür, dass er wirtschaftlich stabil ist. Wir haben eine starke Mannschaft und denken, dass wir das mit einem Leihspieler abdecken können“, erläuterte Präsident Herbert Hainer in einer Presserunde am gestrigen Freitagabend, warum der FC Bayern keine Neuzugänge mehr fest an Bord holen möchte.
Einmal mehr kam auch Max Eberl auf die Causa zu sprechen. „Am Ende geht es um die Umsetzung, was realistisch ist. Wenn wir etwas machen, dann sollte das Sinn und Verstand haben“, gab der Sportvorstand nach dem souveränen 6:0-Auftaktsieg in der Bundesliga gegen RB Leipzig zu verstehen.
Und weiter: „Also jetzt noch die eierlegende Wollmilchsau zu finden, die wir wollen, per Leihe zu haben ist, am besten nichts kostet – das ist zu viel des Wünschens. Wir haben Ideen – da sind Hybride dabei, aber da sind auch Spieler dabei, die sich auf einer Position wohlfühlen.“
Deal ohne Aussicht auf Festverpflichtung?
Eberl steht also vor keiner leichten Aufgabe, gibt doch der aktuelle Markt nicht allzu viele potenzielle Kandidaten her, die ins gesuchte Profil passen. Deshalb sei der deutsche Rekordmeister laut Eberl sogar dazu bereit, einen Spieler ohne Kaufoption auszuleihen.
Zu den zuletzt gehandelten Kandidaten gehören unter anderem Xavi Simons (22/RB Leipzig), Christopher Nkunku (27/FC Chelsea), Malick Fofana (20/Olympique Lyon), Nicolas Jackson (24/FC Chelsea) und Jadon Sancho (25/Manchester United). Eine heiße Spur kristallisierte sich bislang nicht heraus – vor allem, da die meisten Verhandlungspartner eher auf einen permanenten Verkauf drängen.
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