Lacroix lässt Wolfsburg zweimal abblitzen | Chance für Dortmund?

Maxence Lacroix darf als einer der Senkrechtstarter dieser Bundesligasaison betrachtet werden. Der VfL Wolfsburg ist bemüht, den Innenverteidiger zu halten – stößt aber mit Angeboten zur Vertragsverlängerung derzeit auf taube Ohren.

Maxence Lacroix hat sich beim VfL Wolfsburg etabliert
Maxence Lacroix hat sich beim VfL Wolfsburg etabliert ©Maxppp

Der VfL Wolfsburg beißt sich bezüglich einer vorzeitigen Vertragsverlängerung mit Maxence Lacroix die Zähne aus. Wie ‚Sky‘ berichtet, hat der 21-jährige Franzose zwei Angebote des Bundesligisten ausgeschlagen, seinen bis 2024 datierten Vertrag vorzeitig zu verlängern. Demnach will sich der Innenverteidiger erst nach der Saison mit seiner Zukunft beschäftigen, weitere Gespräche sind in Planung.

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„Ich konzentriere mich auf den Fußball, alles andere macht mein Berater. Ich lese die Dinge auch nur in der Zeitung, habe mich aber nicht weiter damit befasst“, erklärte Lacroix zuletzt im ‚kicker‘, dass ihn die Gerüchte um seine Person kalt lassen, „ich habe beim VfL für vier Jahre unterschrieben, wir sind Dritter, haben die Möglichkeit, in der nächsten Saison in der Champions League zu spielen, ich spüre hier großes Vertrauen.“

Hoffnung für den BVB?

Der 21-Jährige betone gegenüber dem ‚kicker‘ allerdings auch, das vor Wochen kolportierte Interesse von Borussia Dortmund sei für ihn „schon was Spezielles“. Wolfsburgs Preisschild liegt dem Vernehmen nach bei rund 30 Millionen Euro und wäre bei einem lukrativen Spielerverkauf auf Dortmunder Seite in finanzieller Reichweite.

Unter Umständen könnte der BVB also noch einmal den Fuß in die Tür bekommen, sollte der Haussegen in der Autostadt durch die verschleppten Gespräche ins Wanken geraten. Ob der Franzose überhaupt auf den Markt kommt, werden die Gespräche nach der Saison zeigen. Nach wie vor sieht Lacroix seine unmittelbare Zukunft zunächst beim VfL.

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