Nur zwei Siege aus acht Spielen: BVB hält an Favre fest

Der Herbst ist für Borussia Dortmund bislang kein goldener. Eine Trainer-Diskussion will Schwarz-Gelb aber gar nicht erst aufkommen lassen.

Lucien Favre ist nicht unumstritten
Lucien Favre ist nicht unumstritten ©Maxppp

Mit großen Ambitionen war Borussia Dortmund in die neue Saison gestartet, die Meisterschaft wurde als Ziel ausgerufen. Platz eins ist auch weiter in greifbarer Nähe – das liegt aber eher an der schwächelnden Konkurrenz.

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Und so kann es sich der BVB erlauben, weiter an die Wende unter Cheftrainer Lucien Favre zu glauben, ohne die Spitze aus den Augen zu verlieren. Sportdirektor Michael Zorc stellte nach dem schwachen Auftritt gegen den FC Schalke (0:0) klar: „Wir führen keine Trainerdiskussion. Das tun wir einfach nicht. Wir müssen uns über die Mannschaft und das Spielerische unterhalten. Das war nicht besonders gut heute.“

„Natürlich hat er damit zu tun“

Dennoch räumte Zorc ein, dass auch Favre seinen Anteil am stockenden BVB-Motor hat: „Natürlich hat er damit zu tun. Aber es ist doch nicht so, dass wir gerade kurz vor dem Abstieg stehen. Unsere Ziele können wir alle noch erreichen. Dafür müssen wir uns verbessern, vor allen Dingen müssen wir unsere Automatismen wiederfinden. Es wirkt alles ein bisschen zäh.“

Zorc blickt voraus: „Am Mittwoch nehmen wir einen neuen Anlauf“. Dann kommt Borussia Mönchengladbach zum DFB-Pokalspiel in den Signal Iduna Park. Die Fohlen sind eine von zwei Mannschaften, die der BVB in den vergangenen acht Partien bezwingen konnte. Den anderen Dreier gab es in der Champions League gegen Slavia Prag (2:0).

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