CL gegen Zenit: Fünf Startelf-Duelle beim BVB

Am zweiten Spieltag der Champions League steht der BVB schon unter Zugzwang. Ein Sieg gegen Zenit St. Petersburg (Anstoß 21 Uhr) soll das 1:3 gegen Lazio Rom vergessen machen. Was die Startelf betrifft, muss Lucien Favre einige wichtige Fragen beantworten.

Lucien Favre trainiert seit 2018 den BVB
Lucien Favre trainiert seit 2018 den BVB ©Maxppp

Bürki vs. Hitz

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Nach Infekt und „etwas an der Hüfte“ saß Roman Bürki zuletzt zweimal draußen. Marwin Hitz machte seine Sache ordentlich, wanderte im Derby gegen Schalke (3:0) aber zurück auf die Bank. Vor dem Spiel gegen Zenit wollte sich Favre hinsichtlich der Torwart-Frage nicht in die Karten schauen lassen. Sportdirektor Michael Zorc sieht Bürki als „Nummer eins“, die Entscheidung obliege jedoch dem Trainer. Dass Favre heute Abend erneut den Schlussmann wechselt, ist nicht zu erwarten.

Bellingham vs. Dahoud

Nach furiosem Start baute Jude Bellingham zuletzt ein wenig ab. Gegen Lazio musste er zur Halbzeit raus, im Derby blieb er erstmals 90 Minuten auf der Bank. Mahmoud Dahoud nutzte seine Chance im zentralen Mittelfeld. Gut möglich, dass der frischgebackene deutsche Nationalspieler auch heute Abend wieder von Beginn an ran darf.

Witsel vs. Delaney

Axel Witsel ist fraglos einer von Favres Lieblingsspielern. Gegen Schalke lief es aber auch ohne den erfahrenen Belgier gut. Grund dafür war auch Ersatzmann Delaney, der die wenigen gegnerischen Angriffe meist schon im Keim erstickte. Dass beide auch zusammen auf der Sechs auflaufen können, ist derweil kein Geheimnis.

Reus vs. Brandt

Auf der Zehn blühte Julian Brandt am Samstag auf. Diese Rolle gehört eigentlich seit Jahren Marco Reus. Dass dieser gegen S04 draußen saß, hat auch noch mit seiner jüngsten, sechs Monate andauernden Verletzung zu tun. Dennoch: Favre hat nun auch hier die Qual der Wahl. Dass er im wichtigen Spiel gegen Zenit auf seinen Kapitän verzichtet, ist jedoch unwahrscheinlich.

Reyna vs. Hazard

Giovanni Reyna ist die Entdeckung der bisherigen Saison, zuletzt spielte er im 4-2-3-1 als eingerückter linker Offensivmann. Eine Rolle, die auch Thorgan Hazard behagt. Der Belgier feierte gegen Schalke sein Comeback nach Muskelfaserriss und drängt zurück ins Team. Reyna dürfte die Nase jedoch noch vorn haben.

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