Erstaunliche Konditionen: Jovic-Deal wird Reals Bankrotterklärung

Luka Jovic geht wohl als eines der größten Missverständnisse in die Transferhistorie von Real Madrid ein. Den einst 63 Millionen Euro teuren Stürmer lassen die Königlichen zu ungewöhnlichen Konditionen ziehen.

Luka Jovic mit Teamkollege David Alaba
Luka Jovic mit Teamkollege David Alaba ©Maxppp

Die Erleichterung wird groß sein, wenn Real Madrid endlich Luka Jovic losgeworden ist und andersrum der Serbe weit weg vom Santiago Bernabéu auf Torejagd gehen kann. Die verheerende Bilanz: Drei Tore erzielte der Ex-Frankfurter im königlichen Trikot – also im Schnitt einen Treffer pro Saison. Für jedes Tor hat Real allein an Ablöse 21 Millionen Euro gezahlt.

Unter der Anzeige geht's weiter

Nicht einen Cent dieser insgesamt 63 Millionen Euro, die die Madrilenen 2019 Eintracht Frankfurt gezahlt haben, bekommen sie vorerst vom AC Florenz wieder. Laut ‚Sky Italia‘ wird Jovic, anders als zuletzt angenommen, nicht verliehen, sondern dauerhaft in die Toskana transferiert – und das ablösefrei.

Ungewöhnlich: Statt einer garantierten Ausgleichszahlung erhalte Real die Hälfte der Ablöse eines Weiterverkaufs in den kommenden vier Jahren. Jovics Vertragslaufzeit sei zunächst allerdings auf zwei Jahre begrenzt. Ebenfalls untypisch: Der 24-Jährige soll weiter auf Reals Gehaltsliste stehen. Los Bláncos übernehmen sein Jahresgehalt von 2,5 Millionen Euro. Die Botschaft: Jovic muss weg, egal wie.

Weitere Infos

Kommentare