Neue Hoffnung auf Aubameyang-Verbleib
Pierre-Emerick Aubameyang hat Borussia Dortmund fast im Alleingang ins Viertelfinale der Champions League geschossen. Allerdings wird der Toptorjäger der Bundesliga immer wieder mit anderen Vereinen in Verbindung gebracht. Bei den BVB-Verantwortlichen sieht man jedoch gelassen in die Zukunft.
Am vergangenen Mittwoch ist Borussia Dortmund durch einen imposanten 4:0-Sieg über Benfica Lissabon in das Viertelfinale der Champions League eingezogen, nachdem man das Hinspiel in Portugal noch 0:1 verloren hatte. Maßgeblichen Anteil am Erfolg hatte wieder einmal Pierre-Emerick Aubameyang, der bereits nach vier Minuten mit seinem Kopfballtreffer zum 1:0 die Weichen auf ein Weiterkommen stellte und insgesamt an diesem Abend drei Treffer erzielen sollte.
Auba ist begehrt
Der Stürmerstar wird allerdings seit einer gefühlten Ewigkeit mit anderen internationalen Topvereinen wie Real Madrid, Paris St. Germain oder Manchester City in Verbindung gebracht. Auf die Frage, ob es sich die Schwarz-Gelben überhaupt leisten könnten, Aubameyang zu verkaufen, stellt Hans-Joachim Watzke, Geschäftsführer des BVB, in einem Interview mit der ‚Fussball Bild‘ klar: „Auba hat einen Vertrag bis 2020. Wir wissen, was wir an ihm haben – aber auch er weiß, was er an uns hat.“
In der laufenden Saison erzielte der pfeilschnelle Stürmer bislang 28 Tore in 31 Pflichtspielen. Seit seinem Wechsel 2013, als er für 13 Millionen Euro von der AS St.-Étienne in den Signal Iduna Park gewechselt war, kann der Gabuner stolze 108 Tore für die Borussen vorweisen.
BVB gibt sich gelassen
Ein Abgang des 27-Jährigen würde den BVB sicherlich schwer treffen. Doch Watzke gibt sich gelassen: „Ich hatte noch an keinem einzigen Tag, seitdem er bei uns ist, das Gefühl, dass Auba uns verlassen will. Und ich glaube auch, dass er spürt, dass hier wieder eine große Mannschaft heranwachsen kann. Ich sehe ja auch, wie er sich mit Spielern wie Dembélé, Reus oder Pulisic und all den anderen versteht. Deshalb mache ich mir da aktuell keine Gedanken drüber.“
Dennoch möchte sich der BVB-Boss nicht zu einer unumstößlichen Aussage hinreißen lassen. „Es bleibt dabei, was wir gesagt haben: Wenn Auba den Wunsch verspürt, uns verlassen zu wollen, werden wir uns zusammensetzen und alles in Ruhe besprechen. Aber nochmal: Ich habe aktuell nicht das Gefühl, dass das der Fall ist.“
FT-Meinung
Dass sich nach Aubameyang fast jeder Topverein die Finger leckt, ist auch dem BVB nicht verborgen geblieben. Die jüngsten Aussagen von Watzke unterstreichen, dass sich der Gabuner bei den Westfalen sehr wohl fühlt. Es ist auch nicht von der Hand zu weisen, dass man bei den Schwarz-Gelben hochtalentierte Jungprofis versammelt hat, mit denen in den kommenden Jahren zu rechnen sein wird. Doch auch diese ‚Wohlfühloase‘ garantiert keinen ewigen Verbleib Aubameyangs. Sollte der richtige Verein mit einem adäquaten Angebot beim BVB vorstellig werden, könnte ein Transfer des Gabuners über die Bühne gehen.
Weitere Infos