Ausstiegsklausel verringert: Pedro vor Abschied von Barça

Bei der EM im kommenden Sommer in Frankreich will Offensivspieler Pedro unbedingt dabei sein. Grundvoraussetzung sind regelmäßige Einsatzzeiten im Verein. Weil ihm beim FC Barcelona ein Stammplatz auf der Bank droht, forciert der 27-Jährige einen Wechsel. Barça kommt ihm nun entgegen.

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Ausstiegsklausel verringert: Pedro vor Abschied von Barça
Ausstiegsklausel verringert: Pedro vor Abschied von Barça ©Maxppp

Stolze 150 Millionen Euro beträgt die festgeschriebene Ablösesumme im Vertrag von Offensivspieler Pedro – eigentlich. Um einen Transfer in diesem Sommer dennoch möglich zu machen, rückt der FC Barcelona nun von dieser utopischen Summe ab. Der katalanischen Fachzeitung ‚Sport‘ zufolge verlangen die Katalanen nunmehr 30 Millionen für das wechselwillige Eigengewächs.

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Erste Interessenten gibt es auch schon, wie Pedro höchstpersönlich mitteilt: „Es stimmt, dass wir gemeinsam beschlossen haben, die Ausstiegsklausel zu verringern und es stimmt auch, dass es Angebote gibt. Ich bin in einer komplizierten Situation in Barcelona.“ Was Pedro sagen will: Eigentlich möchte er nicht weg von seinem Jugendverein. Die Konkurrenzsituation lässt ihm allerdings keine Wahl. Denn Neymar, Luis Suárez und nicht zuletzt Lionel Messi sind gesetzt.

Ich weiß, dass Barça nicht irgendein Verein ist. Es ist ein Traum und ich habe hier viele Titel gewonnen. Das macht mich stolz und froh. Aber man will sich immer verbessern und spielen. Das sportliche Kriterium ist entscheidend. Jeder ist glücklicher, wenn er spielt“, bringt Pedro das Dilemma auf den Punkt.

An Optionen mangelt es dem 50-maligen spanischen Nationalspieler nicht. Der FC Chelsea und Paris St. Germain sollen ihre Visitenkarte schon abgegeben haben. Auch der FC Arsenal wurde in der Vergangenheit häufig als Bewerber genannt. „Ich weiß nicht, wann es eine Entscheidung geben wird. Ich werde mit meinen Kollegen jetzt die Vorbereitung aufnehmen und dann werden wir sehen“, sieht Pedro keine Eile. Dass seine Zukunft außerhalb des Camp Nou liegen wird, scheint allerdings beschlossene Sache zu sein.

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