Sancho-Interessent springt ab

Von seiner Ablöseforderung für Jadon Sancho rückt Borussia Dortmund nicht ab. Klar ist laut englischen Medien nun: Der FC Liverpool wird nicht mitbieten.

Jadon Sancho ist nicht für Kleingeld zu haben
Jadon Sancho ist nicht für Kleingeld zu haben ©Maxppp

Jadon Sancho hat einen Verehrer weniger. Dem ‚Daily Mirror‘ zufolge hat sich der FC Liverpool aus dem Poker verabschiedet. An der Anfield Road verfolge man die Situation um das 20-jährige Ausnahmetalent nicht mehr.

Unter der Anzeige geht's weiter

Die Reds wollen ihrem so erfolgreichen Sturm-Trio aus Mohamed Salah, Sadio Mané und Roberto Firmino wohl keinen Neuzugang vor die Nase setzen. Der Fokus liegt eher auf einer kostengünstigeren Ergänzung. Leipzigs Timo Werner gilt als Kandidat.

Laut ‚Daily Mirror‘ sind in der Premier League nun nur noch Manchester United und der FC Chelsea ins Rennen um Sancho involviert. United soll bereits Kontakt zum Berater des BVB-Profis aufgenommen haben.

BVB bleibt hart

Außerhalb Englands wurden zuletzt auch der FC Barcelona, Real Madrid und Paris St. Germain gehandelt. Ein Problem haben alle Interessenten gemeinsam: Die Dortmunder Ablöseforderung.

110 bis 130 Millionen Euro würde man beim BVB dem Vernehmen nach gerne sehen. Auch die wirtschaftlichen Folgen der Coronakrise ändern daran nichts, das stellte Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke am Sonntag in der ‚Bild‘ klar.

„Klar sagen kann ich, dass selbst die ganz reichen Klubs trotz der existenziellen Krise jetzt nicht glauben müssen, dass sie bei uns auf Schnäppchen-Tour gehen können. Wir müssen niemanden unter Wert verkaufen“, so die Worte des BVB-Chefs. Sanchos Vertrag läuft bis 2022.

Weitere Infos

Kommentare