FT-Exklusiv: Mourinho wünscht sich Gündogan

Die Würfel sind gefallen. Ilkay Gündogan hat sich gegen eine Vertragsverlängerung beim BVB entschieden. Spätestens jetzt stehen die europäischen Topklubs Schlange. Sehr gute Chancen rechnet sich José Mourinho aus.

Ilkay Gündogan muss herbe Kritik der eigenen Fans einstecken
Ilkay Gündogan muss herbe Kritik der eigenen Fans einstecken ©Maxppp

Einen zweiten Fall Robert Lewandowski soll es bei Borussia Dortmund nicht geben. Dies haben Michael Zorc und Hans-Joachim Watzke in den zurückliegenden Wochen mehrfach deutlich gemacht. Insofern ist eigentlich klar, dass sich die Wege von Ilkay Gündogan un dem BVB im Sommer trennen werden. Gerüchte um den fast schon feststehenden Wechsel zu Manchester United haben sich bislang nicht erhärtet. Und auch die Spur, die zum FC Bayern München führt, ist nicht allzu heiß.

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Mourinho will Gündogan

Ein gehöriges Wörtchen mitreden will nach den Entwicklungen der letzten Tage und Stunden der FC Chelsea. Nach Informationen von FussballTransfers hat José Mourinho den 24-jährigen Spielgestalter ganz oben auf seine Prioritätenliste für den kommenden Sommer gesetzt. Bei den ‚Blues‘ besetzen in der Regel Cesc Fàbregas und Nemanja Matic das zentrale Mittelfeld, dahinter lauert der Brasilianer Ramires. Ein weiterer spielstarker Gestalter neben Fàbregas würde Chelsea vor allem gegen tief stehende Gegner sehr gut zu Gesicht stehen.

Hinzu kommt, dass Mourinho in England eisiger Wind entgegenwehte, als sein Team im Champions League-Achtelfinale gegen Paris St. Germain trotz Überzahl nicht in der Lage war, das Spiel zu bestimmen. An seinem auf Defensive ausgelegten System will ‚The Special One‘ nun feilen – am liebsten mit einem weiteren Spielmacher à la Gündogan.

BVB rüstet sich für den Abschied

Kein Wunder also, dass sich die Gerüchte über Neuzugänge in den vergangenen Tagen gehäuft haben. Im Gespräch sind Johannes Geis vom FSV Mainz 05, den Neu-Trainer Thomas Tuchel bereits zu den Rheinhessen holte, und auch Gonzalo Castro von Bayer Leverkusen, dessen Ausstiegsklausel bei zehn Millionen Euro liegt. Darüber hinaus ist das Mittelfeld-Juwel Julian Weigl von 1860 München ein Thema.

Für Zorc und Co. gilt es nun, eine möglichst hohe Ablöse für Gündogan zu erzielen, um den Handlungsspielraum zu erhöhen. Und bekanntlich ist Chelsea dank Roman Abramovich in der Lage, richtig tief in die Tasche zu greifen.

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