Kommt Ibisevic in Köln unter?

Im Januar ist Vedad Ibisevic ablösefrei auf dem Markt. Nach seinem Aus beim FC Schalke öffnet sich womöglich eine Tür bei einem Ligarivalen.

Vedad Ibisevic kam im September 2020 zu Schalke
Vedad Ibisevic kam im September 2020 zu Schalke ©Maxppp

Der 1. FC Köln beschäftigt sich offenbar mit dem bei Schalke 04 aussortierten Vedad Ibisevic. Nach Informationen des ‚Express‘ ist der 36-jährige Mittelstürmer „durchaus eine Überlegung“ beim Tabellenvorletzten der Bundesliga. Für den ablösefreien Ibisevic, der in Gelsenkirchen für ein Mini-Gehalt spielte, spreche vor allem der geringe finanzielle Aufwand.

Unter der Anzeige geht's weiter

Aber: Es soll auch kritische Stimmen im Verein geben, da Ibisevic zuletzt wenig Spielpraxis sammelte und charakterlich nicht immer die umgänglichste Person sei. Sein Vertrag auf Schalke wird zum Jahresende aufgelöst, nachdem sich der Bosnier im Training eine heftige Auseinandersetzung mit Co-Trainer Naldo geliefert hatte.

Sportvorstand Jochen Schneider betonte im Anschluss zwar, „dass der emotionale Ausbruch im Training am vergangenen Sonntag überhaupt nichts mit dieser Entscheidung zu tun hat“ – die zeitliche Abfolge der Ereignisse lässt daran aber zumindest leise Zweifel aufkommen.

Drittschwächster Angriff

In Köln jedenfalls sehnt man sich nach Toren. Acht Treffer stehen nach acht Spielen auf dem Konto der Geißböcke. Nur Schalke und Arminia Bielefeld mit je fünf Toren trafen seltener. Jhon Córdoba, in der Vorsaison mit 13 Ligatoren Kölns Top-Torjäger, wechselte zu Hertha BSC.

Nachfolger Sebastian Andersson war erst zweimal erfolgreich. Anthony Modeste kam verletzungsbedingt erst 21 Minuten zum Einsatz, Sturm-Talent Tolu Arokodare ist ebenfalls ohne Treffer und kommt über die Joker-Rolle noch nicht hinaus. Eine Baustelle, die Ibisevic beheben kann?

Weitere Infos

Kommentare