Stiller Wechsel: Was wird aus Bürki?

Roman Bürki ist nur noch die Nummer zwei bei Borussia Dortmund. Wie es mit dem Keeper nach der Saison weitergeht, steht in den Sternen.

Roman Bürki spielt seit 2015 beim BVB
Roman Bürki spielt seit 2015 beim BVB ©Maxppp

Fünfeinhalb Jahre lang war Roman Bürki im Tor von Borussia Dortmund gesetzt. Sogar wochenlange Schwächephasen überstand der Schlussmann und erhielt zweimal einen neuen Vertrag (zuletzt bis 2023). Doch seit Ende Januar ist alles anders für den 30-jährigen Schweizer.

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Marwin Hitz (33) nutzte eine Schulterverletzung seines Landsmanns und blieb seither im Tor. Trainer Edin Terzic wollte diese Entscheidung zwar nicht als endgültig beschreiben, doch die neugeschaffene „Leistungskultur“ spräche nun einmal für Hitz – der sich zuletzt wenig zuschulden kommen ließ.

Hitz erhielt sogar zuletzt ein neues Arbeitspapier bis 2023 – ein Vertrauensbeweis der BVB-Bosse. Zudem schaut sich Dortmund nach einer neuen Nummer eins um. Kandidaten unter anderem: Péter Gulácsi (30, RB Leipzig) und Bartlomiej Dragowski (23, AC Florenz).

BVB schreibt Bürki nicht ab

Keine guten Aussichten also für Bürki. Doch laut den ‚Ruhr Nachrichten‘ schreibt man den Keeper BVB-intern noch nicht ab, glaube sogar, dass er gestärkt aus der aktuellen Situation hervorgehen könnte. Wie es im Tor ab Sommer weitergeht, liegt aber ohnehin in den Händen des neuen Trainers.

Marco Rose habe bislang noch nicht Stellung bezogen. Klar ist aber: Aus Mönchengladbach ist es der Coach gewohnt, mit Yann Sommer einen der besten Keeper der Liga im Kasten zu haben. Insbesondere fußballerisch ist der 32-Jährige voll auf der Höhe – in diesem Bereich liegen prinzipiell auch Bürkis Stärken. Hitz sammelt derweil Pluspunkte mit lautstarker Organisation und Konsequenz beim Herauslaufen.

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