Haaland: Dunkle Wolken in Madrid?

Erling Haaland steht kurz davor, die nächsten Rekorde zu brechen. Im Hintergrund läuft der Poker um den Norweger auf Hochtouren. Mit veränderten Vorzeichen?

Mats Hummels (l.) und Erling Haaland
Mats Hummels (l.) und Erling Haaland ©Maxppp

49 Mal lief Erling Haaland bislang in der Bundesliga auf, 49 Tore erzielte er. Trifft der Stürmer am Wochenende gegen Arminia Bielefeld, kann er eine neue Bestmarke setzen. Dann wäre er zum einen der jüngste Spieler, der 50 Treffer im deutschen Oberhaus markiert hat – und gleichzeitig gab es keinen, der dafür so wenige Einsätze benötigte. Aktuell halten den Rekord Roy Makaay und Uwe Seeler, die jeweils 67 Spiele brauchten. Bleibt die Frage, in welcher Liga Haaland in der nächsten Saison neue Rekorde aufstellen will.

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Bislang galt Real Madrid als Favorit auf den Zuschlag im kommenden Sommer. Immer wieder berichtete die spanische Presse, dass der Norweger zu den Königlichen tendiere, sogar von einer mündlichen Einigung war schon die Rede. Nun scheint sich der Wind aber zu drehen. Real spürt offenbar die Konkurrenz im Nacken.

PSG zückt das Scheckbuch

Einem Bericht der ‚as‘ zufolge ist man sich in der spanischen Hauptstadt keineswegs mehr sicher, bei Haaland in der Pole Position zu liegen. Grund seien die intensiven Bemühungen anderer namhafter Vereine. Manchester City will zeitnah Gespräche mit Berater Mino Raiola aufnehmen und auch der FC Bayern beschäftigt sich mit der Personalie.

Eine lukrative Offerte winkt zudem aus Frankreich. Nach FT-Infos plant Paris St. Germain, mit der Verpflichtung des BVB-Stürmers auf einen möglichen Abgang von Kylian Mbappé zu reagieren. An der Seine könnte Haaland 38 bis 42 Millionen Euro pro Saison verdienen. Angesichts dieser Zahlen ist es kein Wunder, dass Real nicht mehr ganz so selbstsicher ist, den Zuschlag zu bekommen. Das Rennen um Haaland ist absolut offen.

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