Bundesliga

Cleveres Modell: Einigung im Hincapié-Poker

Der Wechsel von Piero Hincapié von Bayer Leverkusen zum FC Arsenal nimmt konkrete Formen an. Die beiden Vereine haben sich geeinigt.

von Dominik Sandler - Quelle: as | kicker
1 min.
Piero Hincapié von Bayer Leverkusen in Aktion @Maxppp

Die wichtigste Information vorweg: Im Poker um Piero Hincapié konnte laut der spanischen Zeitung ‚as‘ eine Einigung zwischen Bayer Leverkusen und dem FC Arsenal erzielt werden. In dem Vertrag des Ecuadorianers ist zwar eine Ausstiegsklausel in Höhe von 60 Millionen Euro verankert, die Gunners wollten allerdings nachverhandeln.

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Da die Werkself dazu auch bereit war, konnten sich die beiden Vereine offenbar auf ein interessantes Modell einigen. Zwar will Bayer den 23-Jährigen unter keinen Umständen unterhalb der 60 Millionen abgeben, doch beim Zeitpunkt der Überweisung zeigt sich der deutsche Vizemeister laut dem ‚kicker‘ kompromissbereit.

Beide Teams könnten vom späten Deal profitieren

Das Modell, das dem Fachmagazin zufolge zuletzt im Fokus der Verhandlungen war, sieht eine Leihe mit Kaufpflicht vor und könnte so zu einem Win-Win-Geschäft für beide Klubs werden. Die Gunners haben in diesem Transfersommer bereits knapp 300 Millionen für Neuzugänge ausgegeben und können keine großen Transfers mehr tätigen, deshalb würde eine Verschiebung der Ausgaben auf das kommende Jahr enorm helfen.

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Und auch für Bayer ist ein solches Modell von Vorteil. 230 Millionen hat Leverkusen in diesem Sommer für Verkäufe eingenommen, der Gewinn aus diesem Geschäftsjahr muss entsprechend versteuert werden. Und je höher der Gewinn, desto höher der Steuersatz. Auch hier hilft es, die Hincapié-Einnahmen erst im kommenden Jahr zu erhalten und damit womöglich niedriger versteuern zu müssen.

Sollte es bei Stammkraft Hincapié jetzt schnell gehen, könnte Bayer noch einmal aktiv werden. Unter anderem stehen Sven Botman (25) von Newcastle United sowie Manuel Akanji (30) von Manchester City unter Beobachtung. Die letzten Tage des Transferfensters werden für Simon Rolfes & Co. noch einmal spannend.

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