Bei Bayern-Abgang: Nachfolger für Nagelsmann gehandelt

Kurzfristig steht Julian Nagelsmann dem FC Bayern nicht zur Verfügung. Am Saisonende würden die Chancen um ein Vielfaches besser stehen. Mit diesem Szenario befasst sich offenbar auch die TSG Hoffenheim.

Weckt Begehrlichkeiten: Julian Nagelsmann
Weckt Begehrlichkeiten: Julian Nagelsmann ©Maxppp

Lange müssen sich die Fans des FC Bayern, muss sich Fußball-Deutschland nicht mehr gedulden, bis der Rekordmeister seinen neuen Trainer präsentiert. Das kündigte Uli Hoeneß an. Dann wird auch zu erahnen sein, ob die Münchner auf eine Langzeit- oder eine Übergangslösung setzen – um im Sommer Julian Nagelsmann an die Isar holen zu können.

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Ein Szenario, auf das man auch bei der TSG Hoffenheim vorbereitet sein will. Denn obwohl der 30-jährige Erfolgscoach erst im Sommer bis 2021 in Sinsheim verlängerte, verpasste er es im Zuge der Ancelotti-Entlassung in München, sich klar zu 1899 zu bekennen. Im Gegenteil: Nagelsmann kokettierte vielmehr mit einem möglichen Engagement bei den Bayern.

Laut ‚Rhein-Neckar-Zeitung‘ befassen sich die Verantwortlichen bei der TSG deshalb mit potenziellem Ersatz. Ein Kandidat: Kenan Kocak vom SV Sandhausen. Dessen Kontrakt bei den Kurpfälzern läuft im Sommer aus. Zwar würde der SVS nur zu gerne mit dem 36-Jährigen verlängern, der aber spielt auf Zeit. Wohl auch, um seine Optionen zu sondieren.

Angebote von drei türkischen Erstligisten sowie einem englischen Zweitligisten habe Kocak zuletzt schon abgelehnt, darunter angeblich Galatasaray. Auch bei Bayer Leverkusen wurde er gehandelt. Am Geld liege es nicht, dass der im türkischen Kayseri geborene Mannheimer noch nicht am Hardtwald verlängerte. Die Regionalzeitung mutmaßt, Kocak beharre auf eine Ausstiegsklausel, für den Fall, dass ein interessanter Klub anfragt. Ein Klub wie Hoffenheim?

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