Bayern-Präsident Hainer: „Alonso würde jedem Verein gut zu Gesicht stehen“

von Georg Kreul - Quelle: tz
2 min.
Herbert Hainer @Maxppp

Beim FC Bayern leckt man nach der ersten verpassten Meisterschaft seit 2012 die Wunden. Klubpräsident Herbert Hainer sieht den Rekordmeister trotz einer turbulenten Saison gut aufgestellt.

Man könnte meinen, die Fahnen an der Säbener Straße hängen seit der vorzeitigen Meisterschaft von Bayer Leverkusen gestrigen Sonntag auf Halbmast. Bayern-Präsident Herbert Hainer will angesichts von 16 Punkten Rückstand auf die Werkself den Kopf aber nicht in den Sand stecken.

Unter der Anzeige geht's weiter

„Wenn es beim FC Bayern sportlich mal nicht ideal läuft, kommt in der Öffentlichkeit oft das Gefühl auf, dass bei uns die große Krise herrscht“, sagt Hainer gegenüber der ‚tz‘, „wir hatten in der Bundesliga zu viele schlechte Spiele, das ist überhaupt keine Frage. Aber wenn man sich die Qualität der einzelnen Spieler anschaut, haben wir eine Top-Mannschaft.“

Lese-Tipp Müller spricht über sein Karriereende

Das 2:2-Unentschieden gegen den FC Arsenal in der Champions League vergangene Woche habe Hainer zufolge gezeigt, „was möglich ist, wenn alle alles abrufen“. Die ständigen Diskussionen um Trainer Thomas Tuchel nach einer weiteren enttäuschenden Partie hat der 69-Jährige satt: „Wir haben klipp und klar gesagt, was unser Plan ist: Dass der Trainer bis zum Saisonende da ist. So haben wir genug Zeit, um uns nach einem Nachfolger umzuschauen.“

Unter der Anzeige geht's weiter

Keine Enttäuschung wegen Alonso

Dass der künftige Bayern-Coach nicht auf den Namen Xabi Alonso hört, macht Hainer nicht allzu betroffen: „Xabi Alonso würde jedem Verein dieser Welt gut zu Gesicht stehen. Ich war aber nicht enttäuscht, weil er ja nie gesagt hatte, dass er von Leverkusen weggeht. Jetzt wird behauptet: Xabi Alonso hat dem FC Bayern abgesagt. Dabei hatte er lediglich bekannt gegeben, dass er seinen Vertrag in Leverkusen erfüllt.“

Wer stattdessen die Nachfolge von Tuchel antritt, ist noch völlig offen. Derzeitiger Favorit ist dem Vernehmen nach Bundestrainer Julia Nagelsmann. Zudem wurde jüngst Kontakt zu Zinedine Zidane hergestellt.

Unter der Anzeige geht's weiter

Im Zweifelsfall wären die Bayern auch bereit, eine Ablöse für den neuen Coach auf den Tisch zu legen. Hainer sagt auf Nachfrage über den Ablöseaspekt: „Wir brauchen einen Trainer für den FC Bayern, der zu uns passt. Der die hohen Ansprüche, die wir an uns haben, mitgehen und erfüllen will. Das ist das Entscheidende.“

Unter der Anzeige geht's weiter

Nachrichten

Unter der Anzeige geht's weiter