Goretzka über seine Zukunft: „Würde das Gespräch nicht verweigern“

Den gleichen Fehler wie bei David Alaba möchte der FC Bayern im Fall Leon Goretzka nicht machen. Die Vertragsgespräche mit dem Mittelfeldspieler sollen deshalb vorgezogen werden – was dieser begrüßen würde.

Leon Goretzka bejubelt einen Treffer des FC Bayern
Leon Goretzka bejubelt einen Treffer des FC Bayern ©Maxppp

„Super-GAU“ nannte Hasan Salihamidzic Anfang des Monats den Umstand, dass David Alaba den FC Bayern womöglich ablösefrei verlassen wird. Der Sportchef der Münchner hat seine Lehren aus der Vertragsposse mit dem Abwehrchef gezogen und will es im Fall Leon Goretzka nun besser machen.

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Noch keine Gespräche

Die Bayern wollen die Verhandlungen mit dem Mittelfeldspieler zeitlich vorziehen. Auf der Pressekonferenz vor dem Champions League-Spiel gegen RB Salzburg am Mittwoch (21 Uhr) bezog Goretzka Stellung zur Thematik: „Ich habe noch über eineinhalb Jahre Vertrag und dementsprechend ist das nichts, auf dem großer Druck liegt. Bis jetzt wurden darüber mit mir auch noch keine Gespräche geführt.“

Falls sich das in Kürze ändern sollte, wäre Goretzka bereit. „Ich bin aber mit Brazzo und Hansi Flick in ständigem Austausch“, so der Nationalspieler, der grinsend hinzufügte: „Falls sie diesbezüglich auf mich zukommen, würde ich das Gespräch nicht verweigern.“

Bis 2022 ist der 25-Jährige noch an die Münchner gebunden. Unter Trainer Flick gehört er zur festen Größe im Münchner Mittelfeld. Zehn Saisoneinsätze stehen bis dato zu Buche, vier Tore und drei Vorlagen zeugen von Goretzkas Wert für das Team.

Update (18:11): Laut ‚Bild‘ wollen die Bayern noch in diesem Jahr erste Sondierungsgespräche mit Goretzkas Berater Jörg Neubauer führen.

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