Guerreiro über PSG-Wechsel: „Ich hatte zugestimmt zu gehen“

Hinter den Offensiv-Stars von Borussia Dortmund ist es Raphaël Guerreiro, der eher untypisch von der Linksverteidiger-Position die Fäden zieht. Vor eineinhalb Jahren war der Portugiese mit einem Bein bei Paris St. Germain.

Raphaël Guerreiro bejubelt einen Treffer für den BVB
Raphaël Guerreiro bejubelt einen Treffer für den BVB ©Maxppp

Raphaël Guerreiro hat sich bei Borussia Dortmund zu einem der besten Linksverteidiger überhaupt entwickelt. Dabei ist der in Frankreich geborene Portugiese ein eher atypischer Außenverteidiger. Im Gegensatz zu vielen seiner Kollegen sucht der 27-Jährige nicht nur die Tiefe über den Flügel, sondern zieht häufiger in die Mitte und baut aus dem zentralen Mittelfeld das BVB-Spiel mit auf.

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Dieser einzigartige Spielstil machte Guerreiro vor eineinhalb Jahren auch für Paris St. Germain interessant. „Ja, es gab einige sehr intensive Gespräche. Ich hatte praktisch zugestimmt zu gehen“, gesteht der 45-fache portugiesische Nationalspieler gegenüber ‚beIN Sports‘ und erklärt: „Dann gab es einige Veränderungen im Klub und es ging in eine andere Richtung.“

Verhinderte Leonardo den Guerreiro-Transfer?

Welche Veränderungen er genau meint, erläutert Guerreiro nicht. Französische Medien vermuten, dass die damalige Ankunft von Sportdirektor Leonardo dahintersteckt, der wohl weit weniger vom BVB-Profi überzeugt war und den Transfer mutmaßlich auf Eis legte.

Unglücklich ist Guerreiro über diese Entwicklung keineswegs, im Gegenteil: „Ich habe hier in Dortmund weitergemacht. Jetzt möchte ich sagen, dass ich zum Glück hier weitermachen konnte, denn ich hatte die beste Saison meiner Karriere. Und ich hoffe, dass ich so weitermachen kann.“

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