VfB Stuttgart: Napoli-Verteidiger im Visier – Gebot für US-Talent

Die Suche des VfB Stuttgart nach einem neuen Innenverteidiger ist in etwa so zäh wie der Verzehr einer Schuhsohle. Bei den bisherigen Wunschkandidaten fing sich Robin Dutt nur Körbe ein. Fraglich, ob dies bei Kalidou Koulibaly anders läuft.

VfB Stuttgart: Napoli-Verteidiger im Visier – Gebot für US-Talent
VfB Stuttgart: Napoli-Verteidiger im Visier – Gebot für US-Talent ©Maxppp

Héctor Moreno von Espanyol Barcelona war für den VfB Stuttgart ebensowenig zu haben wie Davide Astori von Cagliari Calcio. Sportvorstand Robin Dutt und Trainer Alexander Zorniger haben die Flinte dennoch nicht ins Korn geworfen und suchen weiterhin einen Innenverteidiger, der den VfB auf Anhieb verstärkt. Daran ändert auch die jüngste Galavorstellung des etatmäßigen Linksverteidigers Adam Hlousek im Abwehrzentrum nichts.

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Neuester Kandidat am Neckar ist nach Informationen von Transfermarkt-Experte und ‚Sky‘-Journalist Gianluca Di Marzio der Franzose Kalidou Koulibaly. Im vergangenen Sommer wechselte der 24-Jährige vom KRC Genk zum SSC Neapel. Die Süditaliener überwiesen sieben Millionen Euro und Koulibaly absolvierte in seiner Premierensaison 39 Pflichtspiele, die meisten davon von Beginn an.

Dass Neapel den bis 2019 gebundenen Abwehrspieler nach nur einem Jahr wieder ziehen lässt, ist also auf den ersten Blick nicht zu erwarten. Zumal Koulibaly mit seiner Zweikampfstärke und seinem guten Kopfball- und Stellungsspiel viele Kriterien erfüllt, die Trainer Maurizio Sarri erwartet. Die jüngste Verpflichtung des rumänischen Nationalspielers Vlad Chiriches, der für sieben Millionen von Tottenham Hotspur nach Neapel kam, könnte Koulibalys Chancen auf einen Stammplatz allerdings trüben. Der VfB wittert laut Di Marzio seine Chance.

Als perspektivische Verstärkung haben die Schwaben zudem den 19-jährigen Emerson Hyndman vom FC Fulham ausgemacht. Wie ‚Goal USA‘ berichtet, liegt dem englischen Zweitligisten ein konkretes Angebot für den U20-Nationalspieler aus Stuttgart vor. Hyndman fühlt sich im zentral-offensiven Mittelfeld am wohlsten.

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