HSV: Thioune-Aus „alternativlos“

Jonas Boldt arbeitet seit 2019 für den HSV
Jonas Boldt arbeitet seit 2019 für den HSV ©Maxppp

Jonas Boldt Stellung hat zur Entlassung von Trainer Daniel Thioune bezogen. Auf der außerordentlichen Pressekonferenz am heutigen Montag stellte der Sportvorstand des Hamburger SV klar, nach wie vor von Thioune als „richtig gutem Trainer“ überzeugt zu sein, aber: „Mit zwei Tagen Abstand […] kam die Feststellung, dass die Distanz zwischen ihm und den Spielern viel zu groß ist. Und dass wir Gefahr laufen, dass die Saison austrudelt und damit viel kaputtmachen auch für den weiteren Weg.“

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„Entwicklung und Ambition im Einklang zu halten ist die große Herausforderung, etwas auslaufen zu lassen, das widerstrebt dem Sportsgeist. Wir werden alles tun, die Lockerheit und den Spaß auch wieder zurückzubringen“, versprach Boldt. Ein „unbelasteter Start in die neue Saison“ sei nach den Ergebnissen der vergangenen Wochen und der Dynamik über das Wochenende dem 39-Jährigen zufolge nicht mehr möglich gewesen: „So schade wie es ist und es uns allen wehtut, es war alternativlos.“ Die Gerüchte um das HSV-Interesse an Steffen Baumgart wollte Boldt nicht kommentieren.

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