Ohne Messi & Neymar: So könnte der PSG-Umbruch aussehen

von Dominik Schneider
3 min.
Verratti, Osimhen, Mbappé, DIaby @Maxppp

Das erneut frühe Aus in der Königsklasse hat die handelnden Personen bei Paris St. Germain zum Nachdenken bewegt. Offenbar will man hinsichtlich der Transferstrategie einige Veränderungen vornehmen und hat dabei konkrete Pläne für einen Umbruch.

Als das Rückspiel im Champions League-Achtelfinale zwischen dem FC Bayern und Paris St. Germain (2:0) abgepfiffen wurde, setzte bei den Franzosen umgehend Tristesse ein. Die Saison ist gelaufen für den Scheichklub. Das große Ziel – der Gewinn des Henkelpotts – rückt wieder einmal in weite Ferne. Darüber hinaus schied man schon vor einem Monat im Coupe de France gegen Olympique Marseille (1:2) aus.

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Was bleibt, ist die Meisterschaft. Mit acht Punkten Vorsprung auf Tabellenplatz zwei führen Kylian Mbappé (24), Lionel Messi (35) und Co. die Ligue 1 an. Doch auch wenn man am Ende der Spielzeit den Meistertitel holt, wird das nicht ausreichend sein. Zu viel hat man in Stars investiert. Dem Vernehmen nach soll deshalb im Sommer ein größerer Umbruch in Paris stattfinden. Und dabei wird offenbar kein Halt vor großen Namen gemacht.

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Star-Schwund im Sommer?

Bisher ging man davon aus, dass PSG alles in die Waagschale wirft, um den auslaufenden Vertrag mit Messi zu verlängern. Das sieht nach dem Champions League-Aus anders aus. Die Verantwortlichen überlegen, das stattliche Gehalt von La Pulga in die Zukunft – respektive jüngere Spieler – zu investieren. Ähnlich sieht es bei Sergio Ramos (36) aus. Der Vertrag des spanischen Abwehrrecken endet ebenfalls nach der laufenden Saison.

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Bei Neymar (31) sieht es etwas anders aus. Der Brasilianer steht noch bis 2025 unter Vertrag. Inzwischen wird immer häufiger davon berichtet, dass die Pariser den exzentrischen Offensivstar gerne verkaufen würden. Zu viel Trubel neben dem Platz, zu viele Verletzungen. Zudem gehört der Ballvirtuose mit 31 Jahren auch nicht mehr zu den jungen Hüpfern.

Frisches Blut für alterndes Team

Statt auf Altstars zu setzen, plant Luis Campos offenbar mit neuen Spielern, die den Kader in der Spitze und vor allem in der Breite besser aufstellen sollen. Gleichzeitig würde man die Senkung des Altersschnitts vorantreiben. Die ablösefreie Verpflichtung von Milan Skriniar (28) steht bereits fest. Der Abwehrchef von Inter Mailand verstärkt PSG ab Sommer. Doch dabei soll es in der Defensive nicht bleiben.

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Pau Torres vom FC Villarreal könnte in der kommenden Saison das dunkelblaue Trikot tragen. Der 26-jährige Linksfuß steht nur noch bis 2024 beim Gelben U-Boot unter Vertrag, dementsprechend wäre er im Sommer wohl verhältnismäßig günstig zu haben.

Im zentralen Mittelfeld schielt PSG auf zwei potenzielle Neuverpflichtungen. Manu Koné (21) von Borussia Mönchengladbach und Ibrahim Sangaré (25) von der PSV Eindhoven stehen bei der Transferabteilung oben auf der Liste.

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Neue Offensivpower

Im Zentrum der Offensivabteilung wird weiterhin Superstar Kylian Mbappé stehen. Um ihn herum soll es jedoch Veränderungen geben. Verlassen Neymar und Messi tatsächlich beide die Stadt der Liebe, wird mächtig viel Budget frei, um einen einschneidenden Umbruch zu vollziehen. Moussa Diaby (23) von Bayer Leverkusen kam 2019 von PSG ins Rheinland – nun könnte der pfeilschnelle Flügelstürmer wieder zurück wechseln. Interesse seitens der Pariser gibt es dem Vernehmen nach seit längerem.

Zudem hat sich Victor Osimhen (24) von der SSC Neapel dank seiner 19 Saisontore in der Serie A in die Pläne von Campos geschossen. Zuletzt betonte der nigerianische Nationalspieler zwar, dass es sein Traum ist, in die Premier League zu wechseln, allerdings fand in den vergangenen Tagen bereits ein Treffen zwischen Campos und Roberto Calenda, Osimhens Berater, statt. Möglich, dass das nötige Kleingeld den Torjäger umstimmt.

Um viel Geld in neue Profis investieren zu können, müssen die Pariser zwangsläufig Kosten reduzieren und im Idealfall Transfererlöse erzielen. Andernfalls macht ihnen das Financial Fairplay einen Strich durch die Rechnung. Auf der Abschussliste stehen deswegen auch die verliehenen Akteure Julian Draxler (29/Benfica Lissabon), Leandro Paredes (28/Juventus Turin) und Georginio Wijnaldum (32/AS Rom). Zudem bekommen dem Vernehmen nach Juan Bernat (30) und Carlos Soler (26) bei adäquaten Angeboten die Freigabe.

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