Mit Kanté: Inters Wunschliste für den Sommer

Das erste Jahr von Antonio Conte bei Inter Mailand droht in einer unbefriedigenden Platzierung zu enden. Dennoch soll der 50-Jährige die Nerazzurri wieder zurück in die europäische Elite führen. Die Transferpläne sind ebenso ambitioniert wie teuer – trotz Corona.

N'Golo Kanté beim Warmlaufen
N'Golo Kanté beim Warmlaufen ©Maxppp

Inter Mailand will den unter Antonio Conte begonnenen Umbruch auch in diesem Sommer weiter vorantreiben. 176 Millionen Euro gab Inter vor der Saison für neue Spieler aus und lotste unter anderem Romelu Lukaku (26) und Christian Eriksen (27) in die Modestadt. Die Pläne für dieses Jahr sind ebenfalls nicht günstig. Denn zusätzlich zu 40-Millionen-Mann Achraf Hakimi (21) stehen weitere Hochkaräter auf der Liste.

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Laut der ‚Gazzetta dello Sport‘ will Conte Neuzugänge für alle Mannschaftsteile verpflichten. Für die Abwehr sollen Linksverteidiger Emerson Palmeri (25, FC Chelsea) und Innenverteidiger Jan Vertonghen (33, Tottenham Hotspur) kommen. Den Sturm, zu dem nach Contes Wunsch auch im kommenden Jahr Lautaro Martínez zählt, soll Edin Dzeko (34, AS Rom) ergänzen.

Als neues Herzstück in der Zentrale sind die immer wieder gehandelten Arturo Vidal (33, FC Barcelona) künftig N'Golo Kanté im Blick. Conte pflegte während seines Engagements beim FC Chelsea eine enge Beziehung zu dem 29-jährigen Abräumer. Bei den Blues besteht grundsätzliche Verhandlungsbereitschaft bezüglich Kanté.

Chelsea braucht Geld für Havertz

Die Londoner wollen nach dem 53-Millionen-Wechsel von Timo Werner (24) mit Bayer Leverkusens Kai Havertz (21) den nächsten Star aus der Bundesliga an die Stamford Bridge lotsen und brauchen Geld. Kanté genießt unter Frank Lampard nicht unbedingt die höchste Priorität im Mittelfeld und hat zudem eine Saison mit vielen Verletzungen hinter sich.

Ein Verkauf des bis 2023 gebundenen Franzosen könnte womöglich alle Beteiligten glücklich machen. Kanté könnte bei seinem ehemaligen Coach wieder eine Schlüsselrolle einnehmen, Inter bekommt den gewünschten Star fürs Mittelfeld und der FC Chelsea hätte mehr Geld für einen Havertz-Transfer zur Verfügung.

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