Köln: Veh-Aus beschlossen | Übernimmt Labbadia?

Der 1. FC Köln befindet sich nach dem Pokal-Aus gegen Saarbrücken tief in der Krise. Nun scheint obendrein die sportliche Führung zu erodieren: Sportchef Armin Veh hat keine Zukunft in der Domstadt und jene von Trainer Achim Beierlorzer hängt am seidenen Faden. Ein Nachfolger soll schon bereitstehen.

Armin Veh will eine schlagkräftige Truppe zusammenstellen
Armin Veh will eine schlagkräftige Truppe zusammenstellen ©Maxppp

Die Gerüchte über einen Ausstieg von Armin Veh beim 1. FC Köln werden sich allem Anschein nach bewahrheiten. Nach Informationen des ‚kicker‘ wartet die Entscheidung 58-Jährigen, das Geißbockheim nach Vertragsende im Sommer 2020 zu verlassen, „nur noch auf ihre Verkündung.

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Demzufolge soll es die letzte Saison sein, die Veh als Geschäftsführer Sport in Köln verbringen wird. Der langjährige Bundesliga-Trainer kann sich als größten sportlichen Erfolg die Bundesliga-Rückkehr des Effzeh auf die Fahne schreiben, seine Amtszeit wurde jedoch auch von vereinsinternen Querelen begleitet.

Zwei Endspiele für Beierlorzer

Darüber hinaus durchleben die Domstädter derzeit eine schwere Krise mit dem Pokal-Aus gegen den 1. FC Saarbrücken (2:3) als vorläufigem Tiefpunkt. Trainer Achim Beierlorzer, dessen Anstellung Veh zu verantworten hat, wackelt bedenklich, sieht sich laut ‚Bild‘ zwei Endspielen gegenüber.

Überzeugt die Mannschaft des 51-Jährigen weder gegen den rheinischen Rivalen Fortuna Düsseldorf noch gegen die TSG Hoffenheim eine Woche danach, könnte Beierlorzers Stündlein geschlagen haben. Einen aussichtsreichen Nachfolge-Kandidaten bringt der vorstandsnahe ‚Express‘ ins Spiel: Bruno Labbadia.

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