Torwartproblem: Bedient sich Augsburg beim FC Bayern?

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Als wirklichen Rückhalt konnte sich Tomas Koubek beim FC Augsburg bisher nicht profilieren. Anders als es sich die Verantwortlichen vorgestellt haben, muss wohl im kommenden Sommer ein weiterer Schlussmann her, um auf der Torhüterposition für Ruhe zu sorgen. Der Blick des FCA wandert dabei offenbar in die bayerische Nachbarschaft.

Der FC Augsburg will Christian Früchtl ausleihen
Der FC Augsburg will Christian Früchtl ausleihen ©Maxppp

Siebeneinhalb Millionen Euro überwies der FC Augsburg vor der Saison für Tomas Koubek (27) an Stade Rennes. Nach mehr als einem halben Jahr bei den Fuggerstädtern muss man konstatieren, dass der Tscheche bis dato nur selten glänzte. Wie die ‚Bild‘ berichtet, ist man beim FCA angesichts dieser Erkenntnis zu dem Entschluss gelangt, im Sommer nochmals nachbessern zu wollen.

Auf der Wunschliste soll dabei Christian Früchtl (20) vom FC Bayern München stehen. Das Münchner Eigengewächs spielt derzeit für die zweite Mannschaft des Rekordmeisters in der Dritten Liga. In der kommenden Saison soll der Torwart dann auf einem höheren Niveau Spielpraxis sammeln, möglichst per Leihe.

Früchtl setzt sich hohe Ziele

Der Wechsel ins benachbarte Augsburg würde daher gut ins Bild passen. Erst vor kurzem bestätigte sein Berater Christian Rößner gegenüber ‚Sport1‘, dass das Nachwuchstalent plant, „sich in der kommenden Saison ausleihen zu lassen. Es ist aber auch klar, dass für ihn nur ein Verein in Frage kommt, wo er die Nummer eins sein wird.“

Für den Schlussmann interessiert sich aber nicht nur der FCA. „Konkretes Interesse gibt es schon von zwei Teams aus der Premier League, sowie aus der ersten und zweiten Bundesliga. Christian will den nächsten Schritt machen.“ Wie lange sich der FCA im Falle eines Wechsels an den Diensten des gebürtigen Bischofsmaisers erfreuen dürfte, ist allerdings unklar. Denn Früchtl hat laut Rößner vor, „sich langfristig beim FC Bayern durchzusetzen“. Sein Vertrag mit dem Rekordmeister wurde erst im Winter verlängert und läuft bis 2022.

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