Bayern-Trio soll verlängern – Coman zögert

David Alaba hat am gestrigen Dienstag seinen Abschied verkündet. Mit Dayot Upamecano steht der Ersatz schon fest. Nun geht Hasan Salihamidzic offenbar Vertragsverlängerungen an.

Kingsley Coman feiert ein Tor gegen Atlético Madrid
Kingsley Coman feiert ein Tor gegen Atlético Madrid ©Maxppp

Der Transfer von Dayot Upamecano (22) zum FC Bayern steht, der von Omar Richards (23) vom FC Reading ist nur noch Formsache. Der Innenverteidiger und der Linksverteidiger schließen zwei Kader-Problemstellen. Bis das Duo im Sommer an der Säbener Straße anheuert, soll der Kaderkern neue Verträge erhalten.

Unter der Anzeige geht's weiter

„Es ist unser Ziel, diesen Kern aus Spielern, die den Erfolgsweg mit uns gegangen sind, zusammenzuhalten“, erklärt Hasan Salihamidzic gegenüber der ‚Sport Bild‘. Gemeint sind die drei Personalien Joshua Kimmich, Leon Goretzka (beide 26) und Kingsley Coman (24).

Goretzka-Verlängerung im Mai

Goretzkas Vertrag läuft bereits 2022 aus, bei Kimmich und Coman steht 2023 als Enddatum im aktuellen Arbeitspapier. Dennoch drückt der Rekordmeister nicht nur bei Erstgenanntem aufs Tempo, auch wenn man bei Goretzka offenbar bereits recht weit ist. Erste Gespräche wurden geführt, der Mittelfeldspieler will bleiben. Im Mai könnten die Verhandlungen abgeschlossen werden.

Auch mit Kimmich gab es bereits Gespräche. Er will sich zwar noch bei den Klub-Bossen über die sportliche Ausrichtung informieren, sieht seine Zukunft aber ebenfalls in München. Bei Coman erwartet Brazzo hingegen zähere Verhandlungen.

Wird Coman zum Fall Alaba?

Laut der ‚Sport Bild‘ zeigte Manchester United im vergangenen Sommer sehr konkretes Interesse und bot ein Nettogehalt von acht Millionen Euro. Die Bayern bieten zwölf Millionen Euro, allerdings brutto. Coman will ein Gehalt, das seine Leistungen honoriert, eine Tendenz hat er noch nicht durchschimmern lassen. Nicht ausgeschlossen, dass der nächste Fall Alaba ins Haus steht.

Ein weiterer ablösefreier Abschied – wenn auch erst 2023 – soll tunlichst vermieden werden. „Jeder Klub möchte es grundsätzlich vermeiden, einen Top-Spieler ablösefrei zu verlieren“, erklärt Brazzo.

Weitere Infos

Kommentare