Rashica-Transfer: Werder fürchtet zweiten „Fall Sané“

Milot Rashica soll Werder Bremen wieder liquide machen. Beim Verkauf des Linksaußen wollen die Grün-Weißen kein Risiko eingehen.

Milot Rashica ist ein Wechselkandidat
Milot Rashica ist ein Wechselkandidat ©Maxppp

Es war vor ziemlich genau einem Jahr, als der FC Bayern gerade den Transfer von Leroy Sané in die Wege leitete. Bei einem Testspiel für Manchester City riss sich der Angreifer dann aber das Kreuzband. Die Folge: Ein halbes Jahr Pause und der Wechsel nach München musste warten.

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Der SV Werder Bremen könnte sich ein ähnliches Szenario bei Milot Rashica nicht leisten. Denn der Bundesligist ist dringend auf die Einnahmen aus dem Verkauf des 24-Jährigen angewiesen. 25 Millionen Euro soll Rashica einbringen, so die Hoffnung der Werder-Bosse.

Rashica in Watte gepackt

Um kein Risiko einzugehen, kommt Rashica heute beim Test gegen Eintracht Braunschweig und auch sonst bis auf weiteres nicht mehr für Bremen zum Einsatz. „Wir haben gemeinsam entschieden, Milot Rashica aufgrund der offenen Situation eines möglichen Wechsels bei diesem Spiel nicht einzusetzen. Ich möchte zudem auf seiner Position heute andere Spieler testen“, sagt Trainer Florian Kohfeldt.

Vor allem RB Leipzig ist an Rashica interessiert. Mit dem Nationalspieler aus dem Kosovo sind sich die Sachsen längst einig. Der Champions League-Viertelfinalist will die Ablöseforderung aus Bremen bislang aber nicht erfüllen. Fortsetzung folgt.

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